Magazin Landwirtschaft

GKB :

Feldtag in Hessen

Bodenbearbeitung im Umbruch

Unter dem Titel „Bodenbearbeitung im Umbruch“ steht ein Feldtag, den die Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GKB) und der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) am 13. September in Buseck anbieten.

Dem LLH zufolge soll die Veranstaltung einen Beitrag dazu leisten, die positiven Effekte der Direktsaat für die Ökologie und die Ökonomie vor dem Hintergrund eines möglichen Verbots des umstrittenen Herbizidwirkstoffs Glyphosat auch zukünftig zu erhalten. Dazu würden Lösungsansätze präsentiert, die aufzeigen, wie die Stoppelbearbeitung künftig unter Verzicht auf Glyphosat erfolgen könne und wo die Grenzen und Möglichkeiten der mechanischen Unkrautbekämpfung bei der konservierenden Bodenbearbeitung lägen.

Drei Referenten beleuchten laut LLH in ihren Fachbeiträgen wichtige Eckpunkte der Direktsaat und der damit verbundenen Bodenbearbeitung, informieren über den Sachstand zum Glyphosateinsatz in der Landwirtschaft und geben einen Ausblick auf die weitere Entwicklung. Nach einer kurzen Mittagspause würden bei einer Maschinenvorführung wichtige Aspekte im Praxiseinsatz erläutert.

Nach Angaben des Landesbetriebes liegt der Anteil pfluglos bestellter Ackerflächen in Hessen derzeit bei etwa 40 %. Bisher sei der Einsatz von Glyphosat das zentrale Element zur Unterbrechung der „grünen Brücke“ vor der neuen Saat.


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