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Magazin Wirtschaft

Getreide :

IGC rechnet für 2021/22 mit Rekordgetreideernte

Getreide: IGC rechnet für 2021/22 mit Rekordgetreideernte

Die Ernteexperten rechnen mit 2,1 Prozent mehr Weizen in der nächsten Saison, das entspricht 16 Millionen Tonnen.

Der Internationale Getreiderat (IGC) geht bei seiner ersten Ernteprojektion für 2021/22 davon aus, dass die Landwirte global so viel Getreide dreschen werden wie noch nie.

Laut dem kürzlich veröffentlichten IGC-Bericht soll das weltweite Getreideaufkommen im Vergleich zu 2020/21 um 63 Millionen Tonnen oder 2,8 Prozent auf 2,287 Milliarden Tonnen steigen.

Im Einzelnen rechnen die Londoner Experten dabei mit einem Anstieg der Weizenerzeugung um 16 Millionen Tonnen oder 2,1 Prozent auf das Spitzenniveau von 790 Millionen Tonnen. Kräftiger soll die Maisproduktion zulegen, und zwar um 54 Millionen Tonnen oder 4,7 Prozent auf die Rekordmenge von 1,193 Milliarden Tonnen.

Der voraussichtlich größeren Getreideproduktion wird nach der Vorhersage des Getreiderats im kommenden Wirtschaftsjahr auf der Verbrauchsseite ein Anstieg von 54 Millionen Tonnen oder 2,4 Prozent auf 2,286 Milliarden Tonnen gegenüberstehen. Die Londoner Marktexperten begründen ihre Prognose mit einem steigendenden Bedarf an Getreide für die menschliche Ernährung, für Futterzwecke und für die industrielle Nutzung. Deshalb dürften die Bestände der wichtigsten Getreideexporteure im Verlauf von 2021/22 trotz der voraussichtlich größeren Erzeugung nur um insgesamt 1 Million Tonnen auf 144 Millionen Tonnen aufgestockt werden.

Dieser erwartete Anstieg der Einlagerung wird vor allem der Entwicklung beim Mais zugeschrieben. Für die betreffenden Bestandsmengen der hier dominierenden Ausfuhrländer – Argentinien, Brasilien, die Ukraine und die USA – sagt der IGC einen Zuwachs um zwei Millionen Tonnen oder 4,3 Prozent auf 48 Millionen Tonnen voraus. Außerdem prognostiziert der Getreiderat mit Blick auf die Bestände der wichtigsten Weizenexporteure – Argentinien, Australien, Kanada, die EU, Kasachstan, Russland, die Ukraine und die USA – ein Plus von um eine Million Tonnen auf 64 Millionen Tonnen.


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