Eine schlechte Stimmung und Zukunftssorgen prägen derzeit das Geschehen im deutschen Garten- und Landschaftsbau. Das zeigt die diesjährige Herbstumfrage des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) unter den Mitgliedsbetrieben. Laut BGL wirken sich die gesamtwirtschaftlich eingetrübte Lage und die große Verunsicherung über den Kurs und die Handlungsfähigkeit der Politik auch auf die Branche aus. Die Betriebe seien besorgter als im Vorjahr.
Dennoch schätzen dem Verband zufolge mehr als 90 % der Befragten die aktuelle Geschäftslage mit sehr gut bis befriedigend ein. Die Auftragslage sei wieder besser, als von vielen erwartet worden sei. Zuversicht gebe es auch bei den betrieblichen Erwartungen für die nächsten sechs Monate. Für rund 5 % der Befragten seien diese „günstiger“ und für 69 % „gleichbleibend“. „Ungünstiger“ sähen nur noch 26 % die Zukunft.
„Wir sehen ähnliche Antwort-Muster wie in den letzten Jahren“, erklärte BGL-Präsident Thomas Banzhaf. Während die „harten“ Kennzahlen vergleichsweise stabil blieben, werde die Stimmung im Garten- und Landschaftsbau erkennbar schlechter. „Unsere Branche ist eben keine Insel, gerade mit Blick auf die fehlenden Aufträge im Bausektor sowie die politische Situation in Deutschland“, so der Verbandspräsident.





