Magazin Landtechnik

Futtererntetechnik :

Markt hat kaum zugelegt

Entwicklungen in Großbritannien und Irland nach Wahlen ungewiss

Futtererntetechnik: Markt hat kaum zugelegt

Laut CEMA blieb der Markt für Futtererntetechnik unter den Erwartungen.

Die europäischen Hersteller von Grünlandgeräten haben für das Geschäftsjahr 2018/19 eine recht verhaltene Bilanz gezogen. Wie der in Brüssel ansässige Europäische Dachverband der Landmaschinenindustrie (CEMA) jetzt berichtete, legten die betreffenden Umsätze im Vergleich zum Vorjahr „weniger als erwartet“ zu. Eine Veränderungsrate wurde nicht genannt. Allerdings hatte die Vereinigung im Vorjahr noch ein Erlösminus von 4 % prognostiziert. Milchbauern und Lohnunternehmen investierten laut CEMA im Berichtsjahr wegen der einigermaßen stabilen Milchpreise zwar in Geräte, aber die Trockenheit in bestimmten Regionen Europas habe die Nachfrage beeinträchtigt. Die Geschäftszahlen seien je nach Land und Region und in den verschiedenen Segmenten für Ladewagen, Mäher, Schwader und Wender unterschiedlich ausgefallen.

Für die kommende Vermarktungssaison werde eine stabile Entwicklung erwartet. Beim Ersatz von Altgeräten zeige sich ein Trend hin zu größeren Maschinen und zu einer Ausweitung der Kapazitäten.

Die Hersteller müssten „in bestimmten Märkten“ mit starken Schwankungen und wie in den beiden Vorjahren mit dem Einfluss des Klimawandels in bestimmten Regionen rechnen. Derweil seien die Entwicklungen in Irland und Großbritannien kaum vorhersehbar. Langfristig werde der Markt von Handelsvereinbarungen und der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) beeinflusst.


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