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Fricke Landmaschinen :

Erster Spatenstich für Standort in Heeslingen

Fricke Landmaschinen zieht mit seinem Hauptstandort in Heeslingen um und errichtet knapp 400 Meter vom jetzigen Standort entfernt ein neues Servicezentrum für Landmaschinen

Fricke Landmaschinen: Erster Spatenstich für Standort in Heeslingen

Beim Spatenstich in Heeslingen ( von links): Hans-Peter Fricke, Geschäftsführer der Fricke Gruppe, sowie die drei Geschäftsführer der Fricke Landmaschinen GmbH, Heinz Gartelmann, Joachim Schlesselmann und Frank König.

Vor genau 60 Jahren erwarb Wilhelm Fricke jenes Grundstück, auf dem bis heute der Hauptstandort von Fricke Landmaschinen steht. Trotz regelmäßiger Erweiterungen und Modernisierungen stieß der Betrieb in der jüngeren Vergangenheit jedoch an seine räumlichen Grenzen.

„Wir sind über die Jahre mit dem Geschäft gewachsen. Aber zeitgleich wuchs am gleichen Standort auch unser Schwesterunternehmen Granit“, beschreibt Heinz Gartelmann, Geschäftsführer von Fricke Landmaschinen, die Herausforderungen. Hans-Peter Fricke, Geschäftsführer der Fricke Gruppe, ergänzt: „Zudem ist es für uns immens wichtig, unserem heutigen Team und auch potentiellen neuen Mitarbeitern einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten. Dazu gehören neben einem umfassenden Aus- und Weiterbildungsangebot auch optimale Arbeitsbedingungen und moderne Werkstatttechnik.“

Um darüber hinaus künftig auch die Neufahrzeuge auf einer großen Ausstellungsfläche zu präsentieren, suchte man nach Optionen für einen neuen Standort. „Dabei kam es uns sehr gelegen, dass keine 400 Meter vom jetzigen Standort entfernt eine Gewerbefläche neu ausgewiesen wurde“, erinnert sich Hans-Peter Fricke. Auf dem etwa drei Hektar großen Grundstück entsteht ein insgesamt 126 Meter langes und 20 Meter breites Gebäude mit Werkstatt, Shop, Ersatzteillager, Büros und Sozialräumen. „Besonders stolz sind wir auf die 830 Quadratmeter große Kalthalle. Dank der Länge von 42 Metern können wir hier künftig Kundenmaschinen für die Nachernte- und Winterchecks trocken unterbringen sowie Prüfungen von Feldspritzen bis 40 Meter Breite durchführen“, betont Heinz Gartelmann.

Die Werkstatt wird mit modernster Diagnosetechnologie ausgestattet sein. Eine Kranbahn mit einem 5-Tonnen-Deckenkran erlaubt zudem flexibles Arbeiten an Landmaschinen jeder Größe. Rechnet man die Straßen und die gebäudenahen Flächen raus, werden etwa 20.000 Quadratmeter Nettoausstellfläche zur Verfügung stehen.

Fricke Landmaschinen gehört zu den fünf größten Landtechnikhäusern in Deutschland. Mit neun Standorten in Norddeutschland, zehn Standorten in Ostdeutschland und fünf weiteren Stützpunkten in Polen erreichte Fricke Landmaschinen mit rund 400 Mitarbeitern 2017 einen sechsprozentigen Umsatzzuwachs auf rund 200 Mio. Euro.


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