Junge Gesellen starten

Innung für Land- und Baumaschinentechnik Westmünsterland im Kreis Borken und Coesfeld spricht 31 neue Land- und Baumaschinenmechatroniker frei

Freisprechung: Junge Gesellen starten

Die in Ahaus freigesprochenen Prüflinge.

Freisprechung: Junge Gesellen starten

180 Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Landwirtschaft und Verwaltung sowie aus Verbänden, durfte Klaus Hülsken, Obermeister der Innung für Land- und Baumaschinentechnik Westmünsterland, zur diesjährigen Freisprechungsfeier im Kreis Borken und Coesfeld Anfang Februar in der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH in Ahaus begrüßen.

Die Begrüßungsworte sprach Kreishandwerksmeister Günther Kremer von der Kreishandwerkerschaft Borken. Die Festrede hielt Wilhelm Korth, Landtagsabgeordneter für den Kreis Borken und Coesfeld. Auch Karola Voß, die Bürgermeisterin der Stadt Ahaus nahm an der feierlichen Veranstaltung teil und zeigte damit Ihre Wertschätzung für das Handwerk.

In seiner Ansprache betonte Klaus Hülsken, dass der Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers wie kaum ein anderer von Innovationen und moderner Technik geprägt sei. Um diese Technologien zu beherrschen und weiterzuentwickeln, bedürfe es gut ausgebildeter Fachkräfte. Er verwies auf die beeindruckende Anzahl von derzeit 147 Auszubildenden in dieser Innung.

Gleichzeitig unterstrich Hülsken die enge Verbindung zur Landwirtschaft. Dies wurde durch die Anwesenheit von Ludger Rövekamp, Leiter der Landwirtschaftskammer Borken, Heinrich Emming, Kreislandwirt für den Bereich Borken, und Markus Weiß, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, deutlich.

Kreishandwerksmeister Günther Kremer sprach den neuen Gesellen ebenfalls seine Glückwünsche aus. Er betonte, dass lebenslanges Lernen für diese Gesellen keine Belastung, sondern Teil ihrer DNA sei. „Es ist ein Beruf mit Zukunft“, so Kremer.

Auch Wilhelm Korth hob in seiner kurzweiligen Festrede die zentrale Rolle des Handwerks in der Wirtschaft hervor und betonte, wie wichtig kreative Köpfe und geschickte Hände für die Entwicklung neuer Technologien sind. Seine persönliche Erinnerung an die eigene Lossprechung als Landmaschinentechniker verdeutlichte, wie prägend diese Erfahrung für die individuelle Entwicklung ist.

Er ermutigte die jungen Gesellen, sich nicht nur beruflich weiterzuentwickeln, sondern sich auch ehrenamtlich und gesellschaftlich zu engagieren – gerne auch in der Politik, denn Fachkräfte werden überall gebraucht.

Dank an die dualen Partner und Betriebe

Klaus Hülsken und Günther Kremer dankten den dualen Partnern, insbesondere der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH und dem Berufskolleg für Technik in Ahaus, für die qualitativ hochwertige Ausbildung. Ebenso sprachen sie den Betrieben ihren Dank dafür aus, dass sie Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Ein besonderer Dank galt dem Prüfungsausschuss, der die Prüfung mit großem ehrenamtlichen Einsatz und Sorgfalt durchgeführt hat, sowie den Eltern, die ihre Kinder während der Ausbildungszeit unterstützt haben.

Insgesamt wurden 31 junge Prüflinge aus der Lehrzeit feierlich freigesprochen und beglückwünscht. Die Gesellenbriefe und Prüfungszeugnisse wurden vom Vorsitzenden des Gesellenprüfungsausschusses, Klaus Hülsken, überreicht.

Die Jahrgangsbesten

Jahrgangsbester wurde Jannik Hüppe aus Heiden, der seine Ausbildung bei Frank Punsmann in Borken absolvierte. Den zweiten Platz belegte Victor Tubes aus Bottrop, ausgebildet bei Josef Greving in Heiden. Auf dem dritten Platz folgte Lukas Köster aus Stadtlohn, der seine Ausbildung bei AGRAVIS Technik in Borken absol- vierte.


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