Der französische Landmaschinenmarkt bleibt im Abwärtstrend. Die Ende Mai von Axema vorgelegte Branchenbilanz bestätigt einen Rückgang des französischen Landmaschinenmarktes. Nach dem historischen Höchststand von 9,38 Mrd. Euro im Jahr 2023 liegt der Umsatz 2025 bei 7,1 Mrd. Euro. Zwei aufeinanderfolgende Jahre mit rückläufigen Umsätzen haben den Markt damit auf das Niveau von 2021 zurückgeführt. Der kumulierte Rückgang seit 2023 beläuft sich auf 22 %.
Besonders betroffen sind demnach Hersteller von Landtechnik für Ackerbau und Weinbau. Die Verkäufe von Standardtraktoren, Mähdreschern und Weinlesemaschinen erreichen historische Tiefststände. Stabiler entwickelt sich dagegen die Tierhaltungstechnik, gestützt durch Investitionen in Milchviehbetrieben. Positiv verläuft das Exportgeschäft mit Zuwächsen nach Afrika (+46 %), Osteuropa (+17 %) und Westeuropa (+11 %). Eine breite Markterholung erwartet Axema nicht vor 2027. Chancen sieht der Verband vor allem in der Elektrifizierung von Landmaschinen.




