Die Frank Walz- und Schmiedetechnik GmbH hat beim Amtsgericht Marburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das Unternehmen ist das Kernunternehmen der Frank Gruppe, die auf verschleißfeste Walz- und Schmiedeteile für die Landtechnik spezialisiert ist. Das Gericht gab dem Antrag statt und bestellte Rechtsanwalt Carsten Koch von Westhelleundpartner Rechtsanwälte zum vorläufigen Sachwalter.
Der Landtechnik-Zulieferer mit Stammsitz im hessischen Hatzfeld will damit bereits eingeleitete strategische Anpassungen beschleunigen und die Positionierung über Qualität, Service und Markenstärke stärken. Grund für den Antrag sei eine erneute Nachfrageschwäche im Markt für Ersatz- und Verschleißteile der Landtechnik. Ziel des Verfahrens ist die Gesamtsanierung der Unternehmensgruppe. Die Auslandsstandorte in der Ukraine, Ungarn und den USA sind nach Unternehmensangaben nicht betroffen. Löhne und Gehälter der rund 160 Beschäftigten in Hatzfeld und Brehna sind bis August 2026 über das Insolvenzgeld gesichert.





