Magazin Landtechnik

Forsttechnik :

Innovative Technik wird prämiert

Preis für Forsttechnik im Kleinprivatwald

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat erstmals einen Preis für Forsttechnik ausgeschrieben, die sich besonders im Kleinprivatwald bewährt. Wie das Ministerium in einer Presseinformation vergangene Woche weiter mitteilte, hat durch die intensive Diskussion über aktuelle Umweltbedrohungen wie den Klimawandel, aber auch die Werbung für eine stärkere Holznutzung gerade im vorratsreichen Kleinprivatwald durch den Holzabsatzfonds und die Holz-Charta, eine Rückbesinnung auf Holz als Baumaterial und als erneuerbarer Energieträger stattgefunden. Von den Waldbesitzern werde dann häufig unterschiedliches forsttechnisches Gerät eingesetzt, an das jedoch spezielle Anfor-derungen gestellt würden. Mit der Vergabe des Preises werde das Ziel verfolgt, Forsttechnik zu prämieren, die Anforderungen im Bereich Arbeitssicherheit, Komfort, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz in besonderer Weise erfülle und damit für den Einsatz im Privatwald geeignet sei.

Die Nutzung dieser Technik soll nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums die Mobilisierung zusätzlicher Rohstoffmengen zur Folge haben, die dazu beitragen, dass der gestiegene Bedarf an Holz gedeckt werden kann. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert und auf maximal 2 500 Euro je Preisträger beschränkt. Die Vergabe der Preise erfolgt im Rahmen der 15. Tagung des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF), die im Juni 2008 in Schmallenberg stattfindet. Um den Preis können sich Hersteller von Holzerntetechnik aus dem In- und Ausland bewerben. Die Technik sollte noch nicht länger als zwölf Monate erhältlich sein oder erst auf den Markt kommen. Teilnehmer können ihren Vorschlag bis zum 31. März 2008 an das KWF in Groß-Umstadt senden.


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