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„Die Ideen gehen nicht aus“

Mit einer rasanten Woche feierte der Hersteller sein 50-jähriges Jubiläum

Fliegl: „Die Ideen gehen nicht aus“

Emotionaler Moment bei der Abendveranstaltung für die Vertriebspartner: Die Kinder und Enkelkinder des Firmengründers begleiten Josef Fliegl sen. auf die Bühne.

Von Bernd Pawelzik

Aktualisiert am

Über 1.000 Gäste aus dem Landtechnikvertrieb begrüßte Fliegl zu seinem 50-jährigen Jubiläum an seinen Standorten in Oberbayern. Am Freitag, dem 23. Mai, hieß die Fliegl-Firmenleitung die Händler aus dem deutschsprachigen Bereich willkommen. Einige von ihnen waren hier zum ersten Mal zu Gast und konnten bei Rundfahrten durch das 30 Hektar große Werk Mühldorf der Fliegl Agrartechnik und das Fliegl Agro-Center in Kastl einen Eindruck von der Größe, Produktvielfalt und hohen Fertigungstiefe des Unternehmens gewinnen. Für alle Gäste zum ersten Mal zu besichtigen war das neue Ersatzteillager in Mühldorf – eine 7-Millionen-Euro-Investition.

Das neue Logistikzentrum der Fliegl Agrartechnik in Mühldorf bietet Platz für 20.000 Stellplätze im Kleinteilelager sowie 1.900 Plätze im Palettenlager.

In Mühldorf präsentierte sich fast das gesamte Produktprogramm, einschließlich der Bereiche Baukom, der Nutzfahrzeuge aus Triptis und der Grünlandtechnik. Diese präsentierte den ersten Fliegl Hoflader. Die aufgereihten, strahlend weiß lackierten Jubiläums-Sondereditionen der Streuer, Tank-und Abschiebewagen waren am Ende der Jubiläumsveranstaltung so gut wie ausverkauft.

Am Gründungsort in Kastl gab es dann in einem extra errichteten Präsentationskino eine lebhafte Neuheitenshow mit Video- und Soundeffekten. In rasantem Tempo eilten die Gespanne durch die Halle und wurden von Produktspezialisten kurz vorgestellt.

Bei einem gemütlichen bayerischen Abend wurde auch das Lebenswerk von Josef Fliegl senior gewürdigt. „Ich habe noch so viele Ideen im Kopf, ich weiß gar nicht, mit welcher ich anfangen soll“, so der agile Firmengründer im Interview auf der Bühne.

Emotionale Videos gaben einen Rückblick auf die Firmengeschichte. Tochter Angelika Fliegl erinnerte sich darin an die ersten Reisen mit der Familie zu Lieferanten in Italien und anderen Ländern. „Das war für uns ein Höhepunkt. Der erste Satz meines Vaters, den ich als Kind in mehreren Sprachen sicher beherrschte, war: ‚Das ist zu teuer‘“.

Josef Fliegl junior durfte sich über ein besonderes Jubiläumsgeschenk des österreichischen Vertriebspartners EZ Agrar freuen. Die Österreicher überreichten an diesem Abend – passend zum 50-jährigen Jubiläum – eine Bestellung über 50 Fahrzeuge.

Familientag mit Erlebnischarakter

Am Samstag stand die Belegschaft im Fokus: Rund 1.500 Mitarbeitende mit Familien und Freunden erlebten Technik hautnah – bei Werkführungen, Mitmachstationen, Kinderprogramm und kulinarischen Angeboten. Mitarbeitende präsentierten stolz ihren Arbeitsplatz und ihren Beitrag zum Erfolg des Familienunternehmens Fliegl. Das Motto „Wir sind Fliegl“ spiegelte den starken Zusammenhalt wider.

Fliegl: „Die Ideen gehen nicht aus“

Der Fliegl Hoflader 2527 bietet eine maximale Hubkraft von 1.850 kg und eine Kipplast von 2.000 kg.

Großes Finale: Farmer Festival und „Fliegl erleben“ – Tag der offenen Tür

Am Samstagabend wurde eine Lagerhalle zum stimmungsvollen Veranstaltungsort des Farmer Festivals umgebaut. Zwei Livebands und ein DJ sorgten vor 4.000 Gästen für Stimmung.

Der Sonntag markierte schließlich den Höhepunkt der Jubiläumswoche: Über 25.000 Besucher kamen zum „Fliegl erleben“-Tag mit Maschinenschau, Vorführungen, Schlüter-Treffen, Bremswagenziehen, Werkführungen und Kinderprogramm.

Fliegl: „Die Ideen gehen nicht aus“

In einer lebhaften Multimedia-Show präsentierte die Fliegl-Gruppe ihren Vertriebspartnern die neuesten technischen Innovationen.

Bei einer Charity-Versteigerung wurde ein veredelter Abschiebewagen für 56.500 Euro verkauft. Der Erlös ging an die Stiftungen: RTL – Wir helfen Kindern e. V. und die Kinderkrebshilfe BALU.

Emotional war die Überreichung eines über drei Meter hohen Eichenstamms mit fast 90 Zentimetern Durchmesser an den Gründer Josef Fliegl sen. durch seine Kinder und Enkelkinder. Der Stamm steht sinnbildlich für den Ursprung des Unternehmens, aus denen sich die heutigen Unternehmensbereiche entwickelt haben. Am Stamm sind die bisherigen Innovationen eingeschnitzt. Der obere Bereich ist frei gelassen – für die Neuheiten von morgen.

Fliegl: „Die Ideen gehen nicht aus“

Gülletransportwagen aus der Sonderedition.


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