Magazin Landtechnik

Fendt :

Weniger Verluste beim Pflanzenschutz

Zwei Jahre nach der Markteinführung bringt Fendt die automatische Düsensteuerung OptiNozzle und eine neue Gestängehöhenführung heraus. Zudem gibt es mit dem Rogator 665 ein neues Topmodell mit 307 PS und eine Einzelradfederung für die Baureihe Rogator 300.

Fendt: Weniger Verluste beim Pflanzenschutz

Die gezogene Feldspritze Fendt Rogator 300 zieht nun mit einer Arbeitsbreite von 36 Metern mit der Selbstfahrerbaureihe gleich.

Im Jahr 2017 hat Fendt erstmals eigene Pflanzenschutztechnik in den Markt eingeführt. Jetzt präsentiert das Unternehmen zu einige Neuheiten. Die neue Düsensteuerung Fendt OptiNozzle soll die Ausbringung von Pflanzenschutzmittel verbessern und dabei die gewählte Abdriftreduktion garantiert einhalten. Der Fahrer definiert die Ausbringmenge, den angestrebten Grad der Abdriftreduktion und einen passenden Druck für das optimale Tropfenspektrum. Fendt OptiNozzle wählt dann automatisch die passende Düse oder Düsenkombination, so dass die gewünschte Abdriftminderungsklasse während der Applikation auch bei wechselnden Geschwindigkeiten oder Ausbringmengen eingehalten wird.

Zudem soll eine neue Gestängehöhenführung dank schneller und exakter Reaktionen für eine verbesserte Gestängelage und Bodenanpassung sorgen - auch bei höheren Geschwindigkeiten. Diese Gestängehöhenführung ist auch für die Baureihe Fendt Rogator 600 verfügbar.

Eine weitere Neuheit: Die Baureihe Fendt Rogator 600 wird durch das leistungsfähigere Topmodell Fendt Rogator 665 mit einer maximalen Leistung von 307 PS nach oben ergänzt. Ab 2020 werden alle Maschinen mit einem 6-Zylinder-Reihenmotor mit 7,4 Liter Hubraum ausgestattet. Die Selbstfahrer erfüllen durch den Einsatz eines passiven Dieselpartikelfilters die europäische Abgasnorm Stufe V. Des Weiteren wird das Angebot an verfügbaren Reifen um zwei Modelle erweitert.

Ab einer Spurbreite von 1,80 m ist für die gezogene Feldspritze Fendt Rogator 300 die neue hydropneumatische Einzelradfederung verfügbar. Die beiden Hydraulikzylinder federn das Fahrzeug ab und steigern so die Stabilität bei Kurvenfahrten, schwierigen Straßenverhältnissen und Hanglagen. Die Federung reduziere die Belastung für Schlepper und Gestänge deutlich und ermögliche eine noch höhere Applikationsgenauigkeit, verspricht der Hersteller. Bei einer maximalen Arbeitsbreite von 36 Metern wird das Gestänge für den besseren Transport dreifach geklappt.

Die Neuheiten aus den Baureihen Fendt Rogator 600 und Fendt Rogator 300 sind ab Januar 2020 verfügbar.


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