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Fendt :

Mit Halbjahresbilanz sehr zufrieden

Weiter auf Kurs der „2020-Strategie“ – Ehrgeizige Ziele für Märkte in Übersee

Eine sehr gute Bilanz für das erste Halbjahr 2018 hat der Landtechnikhersteller Fendt gezogen. Wie der Vorsitzende der Geschäftsführung, Peter-Josef Paffen, gestern auf dem Feldtag des Unternehmens in Wadenbrunn berichtete, wurden am deutschen Markt von Januar bis Juni dieses Jahres 3.050 Fendt-Traktoren zugelassen; das entsprach einem Marktanteil von 24,2 % in den Klassen über 50 PS. Mit diesem Ergebnis hat der Hersteller den Marktanteil des Vorjahreszeitraums um 0,6 Prozentpunkte übertroffen und den ersten Platz unter den Anbietern belegt.

Erfreulich war laut Paffen insbesondere die Entwicklung bei den Großtraktoren über 300 PS. In diesem Leistungssegment habe Fendt in Deutschland mit fast 40 % Marktanteil und 366 Zulassungen mit großem Abstand den Spitzenplatz belegt.

Die wichtigste Absatzregion für Fendt-Traktoren sei nach wie vor West- und Zentraleuropa, betonte Paffen. Hier würden weiter steigende Anteile in wachsenden Absatzmärkten erwartet. Während das Unternehmen in West- und Mitteleuropa bereits 2017 mit einem Marktanteil von 8,6 % eine neue Höchstmarke erreicht habe, sei in diesem Jahr erstmals die Marke von 9 % in Reichweite.

Für die Märkte in Übersee hat der bayerische Hersteller ebenfalls ehrgeizige Pläne. In Nordamerika will Fendt 2018 insgesamt mehr als 800 Traktoren absetzen; im Durchschnitt der vergangenen Jahre lag das betreffende Volumen bei etwa 400 Einheiten. Optimistisch ist auch der Ausblick auf Australien und Neuseeland. Nach Absatzzahlen von durchschnittlich 200 bis 300 Traktoren in der Vergangenheit sollen dort in diesem Jahr 550 Fendt-Schlepper einen Käufer finden.

Der Unternehmenschef rechnet damit, dass Fendt im Gesamtjahr 2018 etwa 16.800 Traktoren absetzen kann; das wären 1.780 Einheiten mehr als im Vorjahr und entspräche einem Plus von 12 %. Der Exportanteil soll leicht auf 67 % steigen. Damit befinde sich das Unternehmen weiter vernünftig auf dem Kurs seiner „2020-Strategie“ mit einem Gesamtabsatz von rund 20.000 Traktoren im Jahr 2020, so Paffen. Parallel dazu wolle man die Marke Fendt zu einem globalen und digitalen Full-Liner entwickeln. Schon jetzt sei zu erkennen, dass die „2020-Strategie“ greife und man dem aktuellen Plan sogar vorauslaufe.


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