Die E.L.F Hallen und Maschinenbau GmbH aus Holzminden, spezialisiert auf den Bau von Stahlhallen, stellt die Weichen für weiteres Wachstum. Wie das Unternehmen dazu mitteilt, verfolgt es eine klare Strategie für die kommenden Jahre. Im Mittelpunkt stehen die Expansion, das Wachstum im Bereich An- und Umbauten sowie die digitale Transformation.
Starke Säulen
Die landwirtschaftlichen Bauten bleiben ein zentrales Geschäftsfeld. E.L.F hat sich seit der Gründung 2002 von einfachen Maschinen- und Lagerhallen hin zu oft spezialisierten Agrarhallen weiterentwickelt, die auch den hohen Anforderungen moderner Lebensmittelstandards bei der Lagerung und Aufbereitung empfindlicher Erntegüter wie Kartoffeln und Gemüse gerecht werden. Daneben haben sich spezielle Hallenlösungen für den Weinbau, zum Teil mit integriertem Gastronomiebereich, zu einem wichtigen Markt entwickelt.
Im gewerblichen Bereich konzentriert sich E.L.F auf zweckmäßige Gebäude, die rationelle Abläufe mit hoher Funktionalität und attraktiver Optik kombinieren. Das Spektrum reicht von Werkstätten und Fertigungshallen mit Kranbahnen über Ausstellungshallen bis hin zu Lösungen für die Integration von Büros, Sozialräumen und Betriebswohnungen.
Effizient und nachhaltig
Künftig soll ein neues ERP-System die betriebliche Organisation weiter optimieren und die Effizienz steigern. Ziel ist es, Kundenprozesse nahtlos zu digitalisieren – von der Konfiguration bis zur Produktion. Auch im Bereich Nachhaltigkeit verfolgt das Unternehmen konkrete Ziele: Bereits seit einigen Jahren setzt E.L.F auf Eigenversorgung mit grünem Strom. Eine Photovoltaikanlage deckt aktuell rund 40 Prozent des Energiebedarfs, bis 2026 soll dieser Anteil auf 60 bis 70 Prozent steigen. Zudem prüft der Hallenbauer den Einsatz von Wasserstoff als Energiespeicher.

© E.L.F
Marco Schuhmacher und Klaus Brüggemann (r.) setzen auf Wachstum, effiziente Prozesse und zukunftsfähige Lösungen im Hallenbau.
Im Mittelpunkt steht außerdem der Baustoff Stahl, den E.L.F als besonders zukunftsfähig betrachtet. „Stahl ist der einzige Baustoff, der nahezu vollständig wiederverwendet werden kann. Eine E.L.F-Halle kann am Ende ihres Lebenszyklus recycelt und erneut als Baustoff genutzt werden“, sagt dazu Marco Schuhmacher, der seit Jahresbeginn die Geschäftsführung erweitert. Die Nachfrage nach hochwertigen Stahlhallen sei nach wie vor hoch. Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, investiert E.L.F in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten und verstärkt die Suche nach qualifizierten Fachkräften. „Trotz der Herausforderungen in der Bauwirtschaft gehen wir mit Optimismus voran. Unser klarer Fokus auf Qualität, digitale Lösungen und nachhaltige Bauweisen wird uns weiterhin von Mitbewerbern abheben“, betont Klaus Brüggemann, geschäftsführender Gesellschafter.
Innovative Konzepte
Außerdem setzt E.L.F verstärkt auf innovative Baukonzepte, darunter auch Rundbogenhallen, die sich durch hohe Stabilität und Effizienz auszeichnen. Besonders in der Landwirtschaft erfreuen sich diese flexiblen und kosteneffizienten Lösungen wachsender Beliebtheit. Ein weiteres Beispiel für die moderne Ausrichtung des Unternehmens ist der digitale Hallenkonfigurator. Dieses Werkzeug ermöglicht es Interessierten, mit wenigen Klicks eine erste Planung vorzunehmen und ein unverbindliches Angebot anzufordern. „Das spart Zeit, verbessert die Planbarkeit und gibt den Kunden eine klare Vorstellung von ihrer Halle – noch bevor wir in die Detailplanung gehen“, erklärt Schuhmacher.
Auch wenn die Bauindustrie aktuell eine Phase des Wandels durchläuft, sieht sich E.L.F gut aufgestellt. Das Unternehmen verweist auf über 5.000 realisierte Projekte und eine gefestigte Marktposition. Mit einem Fokus auf innovative Lösungen und hohe Beratungsqualität adressiert das Unternehmen eigenen Angaben zufolge gezielt die Anforderungen von Bauherren aus Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie.















