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Magazin Landwirtschaft

eilbote :

Markttelegramm März 2019

Wie entwickeln sich die Märkte aus Sicht Ihrer Landwirte?

➙ Weizen – stabil:

Die Prognosen für die Weizenernte 2019 in der EU sowie wichtigen Exportländern sind derzeit durchaus positiv. Dies könnte die Kurse drücken. Derzeit stabiler Handel auf ruhigem Niveau. Mühlen sind eingedeckt.

➘ Raps – fallend:

Landwirten macht die Vermarktung letzter Lagerbestände wenig Freude. Ölmühlen bremsen beim Einkauf und zeigen sich bei der Preisverhandlung kaum flexibel. Kurse könnten leicht fallen, wenig Stützung auch von den internationalen Sojamärkten.

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➘ Milch – fallend:

Die Furcht vor dem Brexit hält sich auf den Milchmärkten in Grenzen. Man zeigt sich optimistisch, dass sich die Kurse auch im Falle eines kalten Brexit am 29. März stabil halten. Käse stabil, Butter und Magermilchpulver könnten leicht schwächeln: Stabil oder leicht schwächer.

➘ Schlachtrinder – fallend:

Schwächelnd bis stabil gehen die Märkte in den Monat März. Bei Bullen treffen sich Angebot und Nachfrage bei geringen Stückzahlen zumeist in Augenhöhe. Das Angebot an Kühen könnte steigen, wenn das Futter zur Neige gehen sollte.

➙ Schlachtschweine – stabil:

Mäster konnten das Plus von 4 Cent/kg nur mit Mühen durchsetzen. Zu Monatsbeginn stabilisieren sich die Märkte bei 1,40 Euro. Mäster fordern höhere Kurse, der Fleischhandel verweist auf problematische Fleischmärkte.

➚ Ferkel – steigend:

Im März sind Ferkel regelmäßig knapp. Mäster deckten sich teilweise bereits im Februar bei steigenden Kursen mit frischen Ferkeln ein. Die Preise sollten zunächst noch steigen, zumindest aber nicht fallen.

➘ Düngemittel – fallend:

Die hiesigen Düngerpreise konnten von den ersten Düngergaben auf hiesigen Flächen nicht profitieren. Landwirte sind bereits gut eingedeckt, der Düngebedarf vergleichsweise gering. Weitere Zurückhaltung bei Landwirten angesichts der Düngeverordnung.

➘ Rohöl/Diesel – fallend:

Die Ölmärkte dürften in den kommenden Wochen weiterhin von politischen Entwicklungen beeinflusst werden. Eine Entspannung im Handelskonflikt der USA mit China als einem der größten Importeure dürfte den Kursen helfen. Fragezeichen auch hinter den weiteren Entwicklungen in Venezuela.

 


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