Magazin Landtechnik

DLG :

Ministerin besucht DLG-Prüfzentrum in Groß-Umstadt

Die hessische Landesregierung will die ökologische und die konventionelle Landwirtschaft stärker zusammenführen.

DLG: Ministerin besucht DLG-Prüfzentrum in Groß-Umstadt

Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz.

„Landwirte müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Traktoren und Schlepper, aber zum Beispiel auch die Desinfektionsmittel für die Ställe, den aktuellen Maßstäben entsprechen und alle notwendigen Anforderungen erfüllen“, erklärte Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz kürzlich bei ihrem Besuch des Testzentrums der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Groß-Umstadt.

Die DLG prüft pro Jahr etwa 1.100 landwirtschaftliche Maschinen und rund 3.500 Betriebsmittel für die Landwirtschaft. Dies findet unter anderem im DLG-Testzentrum Technik und Betriebsmittel in Groß-Umstadt statt. Ministerin Hinz hatte bei ihrem Besuch die Gelegenheit sich den Rollenprüfstand für Traktoren anzuschauen, wo unter anderem die Zugkraft der Traktoren überprüft wird. Des Weiteren konnte sich die Ministerin Prüfungen im Bereich Tierwohl anschauen, z.B. erprobt die DLG in Groß-Umstadt neue Haltungsformen für Nutztiere, die bessere Beleuchtung, Belüftung und einen größeren Auslauf für die Tiere vorhalten.

Neben Landwirtschaftsministerin Priska Hinz nahmen auch Dr. Robert Hermanowski vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und Dr. Felix Prinz zu Löwenstein vom Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) am Besuch des DLG-Testzentrums teil. Im Anschluss an die Besichtigung der Teststände wurden in einer Diskussion die Möglichkeiten erörtert, wie DLG, FiBL und BÖLW zusammen arbeiten können, zum Beispiel auch im Zusammenhang mit den Ökofeldtage 2019.

Die hessische Landesregierung will die Landwirtschaft in Hessen stärken und unterstützt besonders ökologische Betriebe und konventionelle, die umweltfreundliche Methoden der Bewirtschaftung einsetzen. „Daher kann ich dieses heutige Gespräch zwischen DLG, FiBL und BÖLW nur begrüßen und würde mich freuen, wenn sich auch für die Zukunft eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft ergibt“, so Ministerin Priska Hinz abschließend.


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