Magazin Landtechnik

DLG-Feldtage :

Maschinenvorführungen mit weiter ausgebautem Konzept

Bei den DLG-Feldtagen werden die Vorführungen für „Pflanzenschutzspritzen im Praxisvergleich“ und „Mineraldüngerstreuer im Praxiseinsatz & Sensortechnik für Precision Farming“ ergänzt durch das Vorführthema „Mechanische Unkrautbekämpfung“.

DLG-Feldtage: Maschinenvorführungen mit weiter ausgebautem Konzept

Auf den DLG-Feldtagen erwarten die Besucher wieder verschiedene Maschinenvorführungen.

Bei den Maschinenvorführungen auf den DLG-Feldtagen 2018 vom 12. bis 14. Juni auf dem Gelände des Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrums in Bernburg (Sachsen-Anhalt) gibt es ein  erweitertes und ausgebautes Vorführkonzept: An allen drei Ausstellungstagen finden drei Vorführungen mit fachlicher Kommentierung zu den Themen „Pflanzenschutzspritzen im Praxisvergleich“ auf dem DLG-Parcours 1 und „Mineraldüngerstreuer im Praxiseinsatz & Sensortechnik für Precision Farming“ auf dem DLG-Parcours 2 statt. Die Vorführungen der Geräte zur „Mechanischen Unkrautbekämpfung“ erfolgen auf dem DLG-Parcours 3. Im Angebot sind zudem wieder ausstellerindividuelle Vorführungen auf Demoblöcken hinter der Standfläche des jeweiligen Ausstellers. Auch diese Vorführungen finden an allen drei Veranstaltungstagen statt. Insgesamt werden somit täglich 62 Gespanne auf den DLG-Feldtagen 2018 präsentiert.

Der Parcours für die Feldspritzen soll dem Besucher einen guten Einblick im spannenden Quervergleich der am Markt befindlichen Systeme erlauben. Zunächst befahren die Spritzen mit 6 bis 8 km/h einen Streckenabschnitt mit Hindernissen, die extreme Anforderungen an Gestängestabilität und -balance stellen. Ziel ist, den Streckenabschnitt möglichst schwingungsarm zu bewältigen.

Beim DLG-Parcours 2 demonstrieren die Mineraldüngerstreuer live zunächst das Rand- und Gewässergrenzstreuen. Dabei wird sowohl beim Rand- als auch beim Gewässergrenzstreuen an zwei Stellen das Streugut aufgefangen. Die Besucher können somit das Streubild in Augenschein nehmen. Bei der Rückfahrt in einem Pflanzenbestand, der drei unterschiedliche Versorgungsstufen darstellt, wird nicht gestreut. Eine Displayanzeige auf dem Traktordach zeigt an, wie viele kg N/ha der jeweilige Sensor bzw. was das „map-overlay“ an dieser Stelle empfiehlt. Währenddessen wird das Grenzstreuen ausgewertet und die aktuellen Ergebnisse für die Besucher über eine LED-Wand präsentiert.

Im DLG-Parcours 3 geht es um die mechanische Unkrautbekämpfung. Hier werden erstmalig bei DLG-Feldtagen sechs moderne Hacken bei der Unkrautbekämpfung in einem Zuckerrübenbestand vorgestellt. Darüber hinaus sollen zwei Striegel zeigen, wie sie die Unkrautbekämpfung in einem Getreidebestand bewältigen.


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