Magazin Landtechnik

Deutz :

Landtechnik ist einer der Umsatztreiber

Deutz erzielte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein Umsatzwachstum von 6,4 Prozent auf 1.379,9 Millionen Euro. Zudem hat der Konzern wichtige Meilensteine erzielt.

Deutz: Landtechnik ist einer der Umsatztreiber

Deutz hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres insgesamt 155.780 Motoren abgesetzt.

„Trotz einer allgemeinen Verlangsamung des Marktwachstums haben wir in allen Regionen und wesentlichen Anwendungsbereichen Umsatzzuwächse und eine zweistellige Ergebnissteigerung erzielt. Wir sehen uns insgesamt auf einem guten Weg, die aktuelle Umsatz- und Ertrags- Prognose für das Gesamtjahr 2019 zu erreichen“, kommentiert Dr. Frank Hiller, CEO des Deutz-Konzerns, die Neunmonatszahlen des laufenden Geschäftsjahres.

Der Konzern erzielte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein Umsatzwachstum von 6,4 Prozent auf 1.379,9 Millionen Euro. Besonders positiv entwickelte sich der Bereich Material Handling mit einer zweistelligen Umsatzsteigerung von 11,3 Prozent sowie die Landtechnik und das margenstarke Servicegeschäft mit einem Plus von 9,5 bzw. 7,3 Prozent. Regional betrachtet entwickelte sich das Geschäft in Asien/Pazifik und Amerika mit Zuwächsen von 16,3 bzw. 14,8 Prozent erneut besonders dynamisch. In der Region Amerika profitierte Deutz insbesondere von der Markteinführung neuer Baureihen, dem Servicegeschäft mit Xchange-Produkten und einer gestiegenen Nachfrage nach elektrischen Bootsantrieben. Der deutliche Zuwachs in der Region Asien/Pazifik resultierte insbesondere aus Mehrumsatz in China sowie der Ausweitung von Neukundengeschäft.

Absatz in etwa auf Vorjahresniveau

Deutz hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres insgesamt 155.780 Motoren abgesetzt. Damit lag der Absatz des Konzerns insgesamt in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der Absatz von Torqeedo hingegen stieg dabei mit 12.990 verkauften Antriebssystemen deutlich um 44,7 Prozent. Mit Blick auf das dritte Quartal erhöhte sich der Konzernabsatz im Vorjahresvergleich um 5,6 Prozent auf 54.189 Motoren. Diese Entwicklung resultierte neben dem deutlich zweistelligen Anstieg des Absatzes im Bereich Landtechnik im Wesentlichen aus dem Geschäft mit Bootsantrieben. So hat sich der Absatz von Torqeedo mit 6.832 Motoren vor allem aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach kleineren Außenbootsmotoren gegenüber dem Vorjahresquartal mehr als verdoppelt.

Wichtige Meilensteine

„Mit Blick auf die Umsetzung unser Wachstumsstrategie haben wir zudem wichtige strategische Meilensteine erzielt“, erklärt Hiller. Die Vorbereitungen für den ab 2021 geplanten Produktionsstart unseres Joint Ventures mit Sany schreiten laut Hiller gut voran. Ende September erfolgte die Grundsteinlegung für die Errichtung des Hochleistungs-Motorenmontagewerks am chinesischen Standort in Changsha. „Darüber hinaus haben wir zu Beginn des vierten Quartals unsere E-Deutz-Strategie mit der Akquisition des Batteriespezialisten Futavis um die Schlüsselkomponente Batterietechnologie im Hochvoltbereich ergänzt, und gehen damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer CO₂-neutralen Off-Highway-Mobilität der Zukunft“, so Hiller weiter.

Auftragseingang durch Verlangsamung des Marktwachstums gekennzeichnet

Deutz verbuchte im Berichtszeitraum Aufträge in Höhe von 1.315,2 Millionen Euro. Damit lag der Auftragseingang 15,1 Prozent unter der starken Vorjahresbasis, die durch ein verändertes Bestellverhalten von Kunden positiv beeinflusst war. Neben diesem Basiseffekt wirkte sich zudem eine konjunkturell bedingte Abschwächung der Nachfrage seit Ende des ersten Halbjahrs dämpfend aus. Mit Blick auf das dritte Quartal reduzierte sich der Auftragseingang im Vorjahresvergleich um 20,0 Prozent auf 361,9 Millionen Euro.


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