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Gutes erstes Halbjahr

Nach einem schwachen Vorjahr wächst der Motorenhersteller wieder

Deutz: Gutes erstes Halbjahr

Deutz verzeichnet eine steigende Auftragslage.

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Nach einem schwachen Vorjahr hat die Landtechniksparte des Motorenherstellers Deutz AG im ersten Halbjahr 2025 wieder gute Geschäfte gemacht. Laut den jetzt vorgelegten Halbjahreszahlen legte der Umsatz der Sparte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 92 Mio. Euro um 16 % auf 106,7 Mio. Euro zu.

Auch die konzernübergreifende Entwicklung war deutlich positiv: So legte der Auftragseingang um 30,7 % auf 1,034 Mrd. Euro zu, der Umsatz stieg um 15 % auf 1,007 Mrd. Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Sondereffekten belief sich auf 47,1 Mio Euro.

„Trotz konjunktureller Unsicherheiten und geopolitischer Herausforderungen konnten wir unseren Umsatz deutlich steigern und sind klar profitabel geblieben“, sagte der Deutz-Vorstandsvorsitzende Dr. Sebastian Schulte. Ihm zufolge zeigt die Umsetzung des eingeleiteten Kostenprogramms „Future Fit“ Wirkung. Ziel sei es, bis Ende 2026 nachhaltig jährlich 50 Mio. Euro einzusparen.

Die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigte Deutz. Das Unternehmen rechnet nach eigenen Angaben mit einem Umsatz zwischen 2,1 und 2,3 Mrd. Euro. Erwartet wird eine leichte Markterholung im zweiten Halbjahr und dass die Unsicherheit durch den Zollkonflikt zwischen USA und EU entfällt.

Mit Blick auf die Landtechnik erwartet das Unternehmen in Europa mehr Auftragseingänge, weil die Lagerbestände der Händler zunehmend abgebaut würden. In Nordamerika rechnet Deutz dagegen mit einem schwächeren Geschäft, da der Kostendruck durch die Zölle steigt. In China könnten neue staatliche Subventionsprogramme für die Landwirtschaft zu mehr Nachfrage nach Landmaschinen führen.


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