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Deere :

Prof. Klaus Höhn mit Grashof-Denkmünze geehrt

Auf dem Deutschen Ingenieurtag vergab der VDI seine höchste Auszeichnung an John Deere-Entwicklungschef

Prof. Dr. Klaus Höhn (Mitte) wird die Grashof-Denkmünze vom VDI Präsidenten Dr. Ing. Volker Kefer und von der Moderatorin Dr. Antje Grobe überreicht.

Prof. Dr. Klaus Höhn (Mitte) wird die Grashof-Denkmünze vom VDI Präsidenten Dr. Ing. Volker Kefer und von der Moderatorin Dr. Antje Grobe überreicht.

Anlässlich des Deutschen Ingenieurtags des Vereins Deutscher Ingenieure, VDI e.V. wurde Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Höhn mit der Grashof-Denkmünze ausgezeichnet. Der langjährige Leiter der weltweiten Technologieentwicklung bei Deere & Company erhielt die Anerkennung für seinen Beitrag zur Entwicklung zukunftsfähiger Technologien und befindet sich damit in guter Gesellschaft mit anderen Trägern der Denkmünze. Zu diesem Kreis zählen bislang lediglich 100 herausragende Personen, wie Carl Bosch, Max Eyth, Bernard Krone, Ferdinand Porsche und Ferdinand von Zeppelin.

Der VDI zeichnete Prof. Höhn als „Pionier der digitalen Landwirtschaft“ aus. Er hat sich überragende und bleibende Verdienste für die Fortentwicklung der Landtechnik in Forschung und industrieller Entwicklung erworben. Für die Entwicklung von John Deere war in jüngster Zeit die von Klaus Höhn initiierte Einrichtung des European Technology and Innovation Centers (ETIC) in Kaiserslautern richtungsweisend. Dort arbeiten Ingenieure, Agrarwissenschaftler und Informatiker an intelligenten Systemen für die digitale Landwirtschaft und forschen an weiteren Zukunftstechnologien. Das ETIC ist mit Universitäten und Hochschulen sowie mit Verbänden wie dem VDMA und VDI als auch mit den anderen John Deere Entwicklungszentren eng vernetzt. Nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität Rostock im Bereich Landtechnik und Maschinenbau war Höhn mehrere Jahre als Universitätsprofessor tätig. 1992 folgte der Wechsel in die Industrie zu den John Deere Werken Mannheim. Als Leiter der dortigen Traktorentwicklung verhalf er dem Standort Deutschland innerhalb des Konzerns zu noch mehr Gewicht. Später wurde Höhn zum Entwicklungsleiter für Großtraktoren am John Deere Standort Waterloo (Iowa) ernannt. Kurz darauf erhielt er die technologische Gesamtverantwortung für alle Traktorbaureihen bei John Deere weltweit, ehe er zum Vice President Advanced Engineering and Technology am Hauptsitz des Unternehmens in Moline (Illinois) berufen wurde.

Klaus Höhn hat in den vergangenen 25 Jahren entscheidenden Einfluss auf die Unternehmens- und Technologieentwicklung von John Deere genommen. Zudem leistete er einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung Deutschlands als führenden Standort in Europa für die Entwicklung und Produktion innovativer Agrartechnik. Neben seinen technologischen Verdiensten hat er sich durch die Schaffung globaler Innovationsnetzwerke, in dem unter anderem der VDI eine zentrale Rolle einnimmt, verdient gemacht.


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