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Magazin Landwirtschaft

Dänemark :

Keine Trendwende

Brutto-Agrarinvestitionen 2019 erstmals leicht gestiegen

Dänemark: Keine Trendwende

Dänische Landwirte haben in 2019 wieder mehr investiert.

Die dänischen Landwirte haben im vergangenen Jahr wieder mehr investiert; von einer Trendwende bei dem seit Jahren negativen Saldo der Agrarinvestitionen kann allerdings keine Rede sein.

Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes (Destatis) lagen die gesamten Bruttoinvestitionen des Agrarsektors 2019 inflationsbereinigt mit umgerechnet 914 Mio. Euro um gut 67 Mio. Euro über denen des Vorjahres. Dieser Anstieg resultierte nach Darstellung der Behörde vor allem aus Investitionen für Maschinen und Geräte, während für Stallneubauten und die Renovierung von Altgebäuden weniger Geld ausgegeben wurde als 2018. Von den Investitionsvolumina früherer Jahre blieben die dänischen Landwirte ohnehin weit entfernt. Noch im Jahr 2013 hatte der Agrarsektor umgerechnet 1,2 Mrd. Euro investiert. Seitdem sind die Ausgaben aber - mit geringen Schwankungen – tendenziell zurückgegangen.

Die Statistiker weisen ferner darauf hin, dass die Abschreibungen trotz besserer Einnahmen auch 2019 wieder in erheblichem Maß die Investitionen überstiegen hätten. So hätten die Nettoinvestitionen im vergangenen Jahr nach Abzug der Abschreibung bei minus 307 Mio. Euro gelegen. Dieser negative Saldo äußere sich in der Regel in einem wahrnehmbaren Verschleiß des Maschinenbestandes und einer Überalterung der Nutzgebäude.


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