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Dänemark :

Investitionen im Keller

Landmaschinen und Stalltechnik um 17 Prozent rückläufig

Die Agrarinvestitionen sind im vergangenen Jahr in Dänemark regelrecht abgestürzt. Nach Erhebungen des Nationalen Statistik-amtes lagen die Gesamtinvestitionen des Sektors mit umgerechnet 857 Mio. Euro inflationsbereinigt um 15 % unter denen des Vorjahres. Das Rekordniveau des Jahres 2013 wurde sogar um mehr als ein Drittel verfehlt.

Hauptursache war nach Darstellung der Behörde die dürre- und preisbedingt schwierige Situation im vergangenen Jahr. Viele Betriebe hätten daher Neuanschaffungen und auch Erhaltungsinvestitionen auf später verschoben. Die Investitionszurückhaltung betraf dabei nach Angaben des Statistikamtes alle Bereiche. Besonders deutlich ging 2018 allerdings der Kauf von landwirtschaftlichen Maschinen sowie von Stalltechnik zurück, und zwar um fast 17 % auf 550 Mio. Euro. Investitionen in Ställe und andere Nutzgebäude fielen mit 273 Mio. Euro um gut 13 % kleiner aus als im Jahr zuvor. Dabei hielten sich die Bauinvestitionen im Rindersektor mit einem Minus von 8 % besser als die Ausgaben für Schweineställe, die mit insgesamt knapp 72 Mio. Euro um etwa 17 % hinter dem Vorjahresvolumen zurückblieben.


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