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Innovative Lösungen gefordert

Studie „Landwirtschaft im Wandel“ zeigt: Landwirte sind bereit für den Wandel zu einer nachhaltigeren und effizienteren Wirtschaft, benötigen aber Unterstützung durch moderne Technologien

Continental: Innovative Lösungen gefordert

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Continental: Innovative Lösungen gefordert

Nachhaltigkeit ist ein allgegenwärtiges Thema, dessen Bedeutung auch in der Landwirtschaft längst angekommen ist - es birgt aber auch komplexe Herausforderungen, insbesondere wenn es um die praktische Umsetzung geht. Erfreulich ist, dass bei den Landwirten bereits ein ausgeprägtes Bewusstsein für nachhaltige Prinzipien vorhanden ist. Dies belegt die Studie „Landwirtschaft im Wandel“, die Continental in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG im Herbst 2023 durchgeführt hat. Die Ergebnisse verdeutlichen die Bereitschaft der Landwirte, ihre Branche nachhaltig zu transformieren.

Allerdings stehen die Landwirte zunehmend unter Druck. Steigende Betriebskosten, insbesondere durch die Preisentwicklung bei Dünger, Pflanzenschutz und Treibstoffen, belasten das Budget erheblich. Gleichzeitig fordern Verbraucher und Lebensmitteleinzelhandel höhere Standards bei Produktqualität, Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit, was zusätzliche Investitionen in Technologien und Prozesse erfordert. Auch die Notwendigkeit, große Flächen in immer kürzerer Zeit zu bewirtschaften, führt zu einem Effizienzdruck, der den Einsatz moderner Maschinen und Präzisionslandwirtschaft unverzichtbar macht. Hier sind Landwirte auf Unterstützung angewiesen - und wünschen sich diese auch ausdrücklich: Rund jeder dritte Landwirt fordert die Aufrüstung bestehender Maschinen, um umweltfreundlichere Technologien einzusetzen und gleichzeitig teure Neuanschaffungen zu vermeiden.

Flexibilität ist für Landwirte entscheidend, da Bodenbeschaffenheit und Wetterbedingungen oft unberechenbar sind.

Zuverlässigkeit in unvorhersehbaren Bedingungen

Maschinen und Technologien müssen daher zuverlässig und effizient arbeiten. Laut der Continental-Studie sehen knapp zwei Drittel der Landwirte (62 %) die Langlebigkeit, wie etwa die lange Haltbarkeit oder Schnittfestigkeit der landwirtschaftlichen Reifen als zentralen Aspekt. Auch die Produktqualität und -verfügbarkeit werden von 68 % als wichtig bewertet. Weitere 64 Prozent achten besonders auf die Qualität von Technologien beim Einkauf.

Trotz der Förderung einer effizienten Bewirtschaftung stehen Landwirte vor der Herausforderung, Qualität und Nachhaltigkeit mit dem Preisdruck zu vereinbaren.

Continental: Innovative Lösungen gefordert

Kostendruck vs. Qualität: Lohnende Investitionen

Für 72 % der Landwirte ist der Preisdruck die größte Herausforderung. Während die Erlöse für ihre Produkte auf den globalen Märkten sinken, steigen die Kosten für Energie, Düngemittel und Personal. Die Gesamtkosten der eingesetzten Maschinen und Technologien sind daher ein zentrales Kriterium bei Investitionsentscheidungen. 64 Prozent der befragten Landwirte betonen, dass sie von ihren Technologiepartnern vor allem erschwingliche Preise für neue Maschinen und Geräte erwarten.

Aber nicht nur die Anschaffungskosten sind entscheidend. Bei der Preisbewertung ist es wichtig, langfristig zu denken und die Gesamtkosten, die Total Cost of Ownership (TCO), zu berücksichtigen. Diese umfassen neben den Anschaffungskosten auch die Betriebs- und Wartungskosten.

Der Schutz des Bodens ist essenziell für nachhaltige Landwirtschaft. Bodenverdichtung, Fruchtfolgen und klimatische Veränderungen beeinträchtigen die Bodenqualität und damit die Erträge. Laut der Continental-Studie ist die Bodenqualität für 69 % der Landwirte ein zentrales Thema. Rund vier von zehn befragten Landwirten sehen in den verwendeten Materialien im Hinblick auf Leichtbau und Bodenverdichtung einen wichtigen Faktor für die Nachhaltigkeit der eingesetzten Maschinen und Geräte.


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