CNH:

Schwieriger Start ins Jahr – Landtechnikumsatz sank um zehn Prozent

Umsatz und Gewinn von CNH Industrial gehen im ersten Quartal deutlich zurück

Der Landmaschinen- und Nutzfahrzeughersteller CNH Industrial gibt die ersten Quartalszahlen für dieses Jahr bekannt und muss deutliche Rückgänge hinnehmen. Das Unternehmen meldet für die ersten Monate des Jahres einen konsolidierten Nettoumsatz von 5,1 Mrd. Euro (5,5 Mrd. US-Dollar), was einen Rückgang von 15 % gegenüber dem ersten Quartal 2019 darstellt. Während CNH im gleichen Zeitraum noch einen Nettogewinn von 244,5 Mio. Euro (264,0 Mio. US-Dollar) verzeichnete, meldet der Hersteller nun für die ersten Monate 2020 einen Verlust von 50,0 Mio. Euro (54,0 Mio. US-Dollar). Die negative Entwicklung führt das Unternehmen zurück auf die veränderten Marktbedingungen durch die Corona-Pandemie und die zuvor angekündigten Maßnahmen zum Abbau der Lagerbestände der Händler. Der Jahresumsatz über alle Geschäftsbereiche lag im letzten Jahr bei insgesamt 25,9 Mrd. Euro (28,0 Mrd. US-Dollar).

Das umsatzstärkste Segment „Agricultural Equipment“ ist im ersten Quartal 2020 um 9,9 % auf insgesamt 2,1 Mrd. Euro (2,2 Mrd. US-Dollar) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Im gesamten Geschäftsjahr 2019 vermeldete das Unternehmen noch einen Nettoumsatz von 10,1 Mrd. Euro (10,9 Mrd. US-Dollar) in der Landmaschinensparte. Der Verlust ist laut Hersteller auch in diesem Segment vor allem den Werksschließungen durch die Corona-Krise geschuldet, sowie der reduzierten Händlerbestände in Nordamerika. CNH konnte die Effekte teilweise durch höhere Preise in allen Regionen auffangen. Den stärksten Umsatzverlust spürt das Unternehmen im Segment der Baumaschinen. Dort erwirtschaftete CNH Industrial 390,8 Mio. Euro (422,0 Mio. US-Dollar), was einem deutlichen Minus von 34,1 % entspricht. Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Jahres setzt das Unternehmen die bisherige Prognose für das Gesamtjahr vom 30. März aus. An der Strategie „Transform2Win“ einschließlich der Ausgliederung von On-Highway Aktivitäten hält das Unternehmen weiterhin fest. Durch die veränderten Marktbedingungen geht es aber von einem längeren Zeitraum zur Umsetzung aus.

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