Magazin Agritechnica 2005

Sgariboldi :

Neue Softcut-Fräse schont das Futter

Sgariboldi präsentiert jetzt den Selbstfahrer Gulliver mit einer neu entwickelten Fräse, die nur noch 58 Messer besitzt und besonders schonend auf die Futterstruktur wirkt. Gleichzeitig zeichnet sie sich durch eine hohe Entnahmeleistung aus. Das neu entwickelte Zerkleinerungssystem arbeitet mit einem Prallblech im Frästrichter. Es passt die Schnittlänge bei hoher Rohfaser an und spart dadurch Kosten für zusätzliche Technik, wie z.B. einem Schneidwerk in der Ballenpresse, ein.

Ebenfalls sehr strukturschonend arbeitet das Paddelmischsystenn. Die schräg gestellten Paddel erzielen einen Längsmischeffekt. Nach Herstellerangaben können mit der Kombination Paddelmischsystem und Beladesystem sehr genaue Mischergebnisse erzielt werden. Mit unter 10 Prozent Variationskoeffizient erreicht die Futtermischung eine höhere Mischgenauigkeit als erforderlich.

Zur hohen Mischgenauigkeit trägt auch das patentierte Beladesystenn bei. Mit zwei Geschwindigkeiten kann der Mischwagen vorne und hinten gleichmäßig befüllt werden. Der Vorgang wird vollautomatisch durch die Bordwaage gesteuert. Sind 50 Prozent der programmierten Belademenge erreicht, stellt sie von der ersten auf die zweite Stufe um. Neben der hohen Mischgenauigkeit zeichnet sich dieses System durch eine sehr kurze Mischzeit bei hoher Volumenausnutzung (90 - 95 Prozent) aus.

Die Softcut-Fräse gibt es auch für die Selbstfahrer MAV+ (10,5 cbm, 2,40 m hoch, 2,15 m breit) und den Combi. Beim Mischen wurde die Technik in Richtung Strukturschonung weiterentwickelt. So besitzt die SG-Version der Monofeeder- Schnecke keine Messer, sondern nur Mitnehmer. Weiterhin sind keine Gegenschneiden montiert, so dass die Struktur der Futtermischung bewahrt wird.

Halle 6, Stand D 48

 


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