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Claas :

240 Werkstattleiter tagten in Bad Saulgau

Mit dem Thema Remote Service stand auch die Digitalisierung im Fokus – Werkbesichtigung rundete Tagung ab

Claas: 240 Werkstattleiter tagten in Bad Saulgau

Die Werkstattleiter eines Durchgangs in Bad Saulgau.

Hermann Lohbeck (rechts) und Finn Petersen begrüßen die Teilnehmer.

Hermann Lohbeck (rechts) und Finn Petersen begrüßen die Teilnehmer.

In diesem Jahr lud der Claas Kundendienst unter neuer Leitung von Finn Petersen die Werkstatt- und Serviceleiter aus den Ländern Deutschland, Belgien, Holland und der Schweiz im März über zwei Wochen ins schwäbische Bad Saulgau ein.

In vier jeweils zweitägigen Veranstaltungsrunden begrüßte Petersen mit Hermann Lohbeck, dem Sprecher der Geschäftsführung der Claas KGaA und Geschäftsführer der Claas Bad Saulgau GmbH, insgesamt fast 240 Teilnehmer.

Die Werkstattleiter informierten sich während der Tagung über viele technische Produkt-neuerungen und machten sich ein Bild vom Standort Claas Bad Saulgau. Hier entsteht ein breites Produktspektrum an Futter- erntemaschinen und Vorsatzgeräten für Jaguar Feldhäcksler. In Bad Saulgau entwickelt, testet und fertigt man den kompletten Gutfluss des Häckslers.

Johannes Lichtenberger, Produktmanager für Häcksler-Vorsatzgeräte, erläuterte den Teilnehmern alle bedeutenden Features rund um die Herstellung, den Aufbau und die Vorteile des neuen Orbis sowie Praxisbeispiele.

Im Zuge eines Werksrundgangs gewannen die Teilnehmer dann selbst einen Eindruck von der modernen Produktion der Maschinen und den Besonderheiten des Werks wie der Montage des geschraubten Max Cut Mähbalkens und der Mixfertigung.

Ein Highlight war der Besuch des Claas-Validierungszentrums – einem der modernsten Testzentren in der Landtechnik. Hier beobachteten die Teilnehmer live die laufenden Prüfstandsversuche, mit denen Struktur und Werkstoffe von Komponenten bis hin zu kompletten Maschinen intensiv getestet werden.

Neben produktspezifischen Highlights stand auch das Thema Digitalisierung im Fokus. Hier lag der Schwerpunkt auf dem Thema Remote Service, dessen Neuerungen auch aufgrund des Feedbacks der eigenen Werkstätten vorangetrieben und vorgestellt wurden. Seit dem Frühjahr 2018 stellt Claas seinen Händlern dieses kostenfreie Werkzeug zur Verfügung, so dass diese einen schnelleren, kosteneffizienteren Kundendienst an den zu betreuenden Maschinen leisten können. So kann eine Maschine präventiv betreut, Alarmmeldungen online überwacht und Wartungstermine besser organisiert werden. Durch Umstellung auf neue Kommunikationshardware wird es bald auch möglich sein, Updates an Maschinen durchzuführen, ohne selbst vor Ort sein zu müssen. Eine überarbeitete Webseite wird noch dieses Jahr online gehen.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Fachvortrag von Tobias Richter, Teamleiter des Traktoren und Easy Bereichs, der die Modernisierung und das Wachstum des Claas Traktorenwerkes in Le Mans herausstellte.


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