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Magazin Wirtschaft

CEMA :

Industrie in Europa befindet sich voll im Aufschwung

Für das Jahr 2021 prognostizieren die Branchenvertreter aktuell acht Prozent Umsatzsteigerung

CEMA: Industrie in Europa befindet sich voll im Aufschwung

Zwei Drittel der Befragten erwarten Umsatzwachstum im nächsten halben Jahr.

Der allgemeine Geschäftsklimaindex für die Landtechnikindustrie in Europa ist auf Boom-Niveau, nachdem er im Oktober erstmals seit Mitte 2019 wieder den positiven Bereich erreicht hat. Im März 2021 liegt der Index bei + 60 Punkten (auf einer Skala von - 100 bis + 100). Basierend auf einem Rekordvolumen an kumulierten Auftragseingängen sind für die kommenden Monate bereits hohe Umsätze gesichert. Nur zehn Prozent der Branchenvertreter erwarten einen Rückgang ihrer Auftragseingänge. Anders als in früheren Aufschwungphasen (zum Beispiel in 2010 oder 2017), bleibt die aktuelle Geschäftsverbesserung nicht hinter den verbesserten Zukunftserwartungen zurück. Es scheint vielmehr, dass die Branche ihre Zukunftserwartungen kontinuierlich an ein überraschend gut laufendes Geschäft und einen von Monat zu Monat steigenden Auftragseingang anpasst.

Auch mit Blick auf die Marktseite in Europa haben die Branchenvertreter ihre Erwartungen für die meisten Länder weiter angehoben. Die regionale Aufteilung zeigt mittlerweile für jeden einzelnen europäischen Markt eine Mehrheit der Umfrageteilnehmer, die in den nächsten sechs Monaten Umsatzsteigerungen erwarten. Die beste Einschätzung herrscht in Österreich, gefolgt von Frankreich, Italien und Polen. Die Erwartungen für die einzelnen Märkte stimmen weitgehend mit dem wahrgenommenen Investitionsbedarf überein, der, bis auf wenige Ausnahmen wie Großbritannien oder Benelux, allgemein hoch eingeschätzt wird. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2021 prognostizieren die europäischen Branchenvertreter für ihr Unternehmen eine Umsatzsteigerung von + 8 % (im Dezember lag die Prognose noch bei durchschnittlich 4 %). Die Impulse für die positive Entwicklung sollen erneut aus Europa, Nordamerika und Ozeanien kommen.

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