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CEMA :

Grünlandtechnik lief deutlich besser

Geschäftsjahr 2017/18 mit zwölf Prozent Plus

Die europäischen Hersteller von Grünlandgeräten haben zum Geschäftsjahr 2017/18 eine positive Bilanz gezogen. Wie der in Brüssel ansässige Europäische Dachverband der Landmaschinenindustrie (CEMA) jetzt nach einem Fachgruppentreffen beim österreichischen Hersteller Pöttinger in Grieskirchen berichtete, legten die betreffenden Umsätze im Vergleich zum Vorjahr unerwartet deutlich zu, und zwar um rund 12 Prozent.

Auslöser sei die positive Preisentwicklung bei den Milchprodukten gewesen, so dass Milchbauern und Lohnunternehmen kräftig in Geräte investiert hätten. Die deutliche Nachfragesteigerung sei eine Herausforderung für die Hersteller und vor allem für die Lieferanten gewesen. Für die Vermarktungssaison 2018/19 rechne die Fachgruppe allerdings mit einem Umsatzrückgang von 4 Prozent. Als Grund für die pessimistische Einschätzung wird die Trockenheit in wichtigen europäischen Grünlandgebieten genannt. Nicht absehbar seien zudem die Folgen des Brexit für das Geschäft in Großbritannien, den drittgrößten europäischen Absatzmarkt für Grünlandgeräte.


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