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Magazin Flächenpflege & Kommunaltechnik

Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau :

Mehr Umsatz, mehr Betriebe, weniger Insolvenzen

GaLaBau meldet erneutes Wachstum für das vergangene Geschäftsjahr – Mehr Mitarbeiter und Auszubildende

Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau: Mehr Umsatz, mehr Betriebe, weniger Insolvenzen

Freude über Umsatzplus und mehr Auszubildende, Sorgen um öffentliches Grün, Zuversicht für den GaLaBau 2021.

Auch das vergangene Geschäftsjahr war erfolgreich für die GaLaBau-Betriebe. Das belegt die neue Jahresstatistik des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL). Um fast eine halbe Milliarde Euro legte der Jahresumsatz der GaLaBau-Betriebe in 2020 zu – von 8,93 Milliarden Euro (2019) auf 9,38 Milliarden Euro. Hinzu kommen weitere positive Ergebnisse wie eine Zunahme der GaLaBau-Betriebe, stabile Mitarbeiterzahlen und ein neuer Tiefstand bei den Insolvenzen.

„Vor genau einem Jahr machten sich viele Kolleginnen und Kollegen Sorgen um ihr Geschäftsjahr, denn wir standen am Anfang des ersten Lockdowns“, so BGL-Präsident Lutze von Wurmb. „Deshalb ist es umso erfreulicher, dass die Betriebe im GaLaBau 2020 insgesamt so erfolgreich abschließen konnten. Mich persönlich freut besonders, dass wir es wieder geschafft haben, noch attraktiver für den beruflichen Nachwuchs zu werden.“

Dass der Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau auch im Coronajahr ein attraktiver Arbeitgeber war, zeigen die Mitarbeiterzahlen. Waren hier 2019 noch 123.678 Mitarbeiter tätig, stieg die Zahl 2020 auf 126.354. Zudem begannen im vergangenen Jahr mehr junge Menschen ihre Ausbildung zu Landschaftsgärtner in den GaLaBau-Betrieben. Ihre Zahl stieg innerhalb eines Jahres von 7.127 auf 7.458 bis Ende 2020 (eine Zunahme von rund fünf Prozent). Auch die Gesamtzahl der Betriebe im GaLaBau (Mitglieder und Nicht-Mitglieder) stieg von 18.251 (2019) auf 18.696. Darin sind 4.119 Betriebe enthalten, die 2020 Mitglied in einem der Landesverbände des BLG waren – ein Plus von 113 im Vergleich zum Vorjahr.

Rund 58 Prozent des Gesamtumsatzes wurde von den GaLaBau-Betrieben im Segment des Privatgartens erwirtschaftet. In Euro waren das 5,44 Milliarden Umsatz in 2020 (2019: 5,18 Milliarden). Lutze von Wurmb: „Von der wachsenden Nachfrage beim Privatgarten haben die GaLaBau-Betriebe stark profitiert. Dennoch schauen viele von uns jetzt, mitten im zweiten Lockdown, mit gedämpften Erwartungen auf das neue Geschäftsjahr. Insbesondere die aktuell ungewisse Situation beim öffentlichen Grün macht Sorgen. Das ist verständlich – und hier werden wir als BGL auch nicht nachlassen, weiter Auftragssicherheit von Kommunen sowie der Landes- und Bundespolitik zu fordern. Gleichzeitig haben wir Grund zur Zuversicht. Denn wir sind aus einer stabilen Ausgangssituation ins Geschäftsjahr 2021 gestartet.“ Das zeigt auch die Zahl der Insolvenzen, die auf 61 Betriebe sank. Weniger Insolvenzen waren es zuletzt 1994.

Deutliches Wachstum gab es 2020 auch beim öffentlichen Grün. Hier stieg der Umsatz der GaLaBau-Betriebe innerhalb eines Jahres von 1,53 auf 1,81 Milliarden Euro – ein Plus von 18 Prozent. Beim Wohnungsbau erwirtschafteten die GaLaBau-Betriebe 0,96 Milliarden Euro, mit Aufträgen aus der Industrie waren es 0,61 Milliarden Euro.


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