Der weltweit tätige Landtechnikhersteller Kuhn Group, Teil des Technologiekonzerns Bucher Industries mit Sitz in der Schweiz, hat die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2024 mit einem deutlichen Umsatzminus abgeschlossen. Wie der Mutterkonzern berichtete, wurden von der Kuhn Group im ersten Geschäftshalbjahr Nettoerlöse von 953,7 Mio. Euro erwirtschaftet; das waren 17,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Damit rutscht die Kuhn Gruppe unter die Milliardenmarke: Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. September 2024 meldete das Unternehmen noch einen Netto-Umsatz von 1,157 Mrd. Euro.
Tiefere Preise für Agrarerzeugnisse, hohe Zinsen sowie weniger Subventionen hätten zu einer weiterhin verhaltenen Investitionsbereitschaft der Landwirte geführt, so das Unternehmen. In Brasilien und Europa fielen die Ernten wetterbedingt schlechter aus, während Nordamerika hohe Erträge erwartet. Das Segment der Milch- und Viehwirtschaft profitierte global von soliden Milch- und sehr hohen Fleischpreisen. Viele Händler leiden unter ihren hohen Lagerbeständen und waren deshalb zurückhaltend mit Vorbestellungen. Die Folge war ein deutlich rückläufiger Auftragseingang, vor allem in Brasilien und Europa. Insgesamt nahm der Auftragseingang von Kuhn Group ab, wobei sich Futtererntemaschinen am besten hielten.









