Luft- und Gaseinschlüsse in Rohrleitungssystemen können zu erheblichen Störungen in der Pumpen- und Anlagentechnik führen. Mit dem neu entwickelten Aerovent stellt Börger ein elektropneumatisches Entlüftungsventil vor, das solche Störungen vermeiden hilft und sich auch in bestehenden Anlagen nachrüsten lässt.
Luft- oder Gaseinschlüsse sammeln sich bevorzugt an den höchsten Stellen der Rohrleitungen und verursachen oft unerklärliche Betriebsstörungen. Ähnliche Probleme treten auf, wenn eine Pumpe nach einem Stillstand in einer Luftblase steht – ein Phänomen, das häufig zu unnötigem Austausch von Komponenten führt, ohne die eigentliche Ursache zu beheben.
Um solchen Störungen gezielt entgegenzuwirken, hat Börger das Aerovent für Anwendungen in der Land- und Biogastechnik entwickelt. Nach Angaben des Herstellers befreit das Aerovent die Rohrleitungen zuverlässig und vollautomatisch von Luft- und Gaseinschlüssen.
Das elektropneumatische Ent- lüftungsventil wird über einen Flansch an die Rohrleitung angeschlossen und lässt sich laut Börger in nahezu jeder Anlage nachrüsten. Mitgeführtes Gas oder die Luft im Fördermedium steigt in das Aerovent und sammelt sich dort.
Das Aerovent ist unkompliziert in der Handhabung: Für die Steuerung sind lediglich ein Druckluftanschluss und eine gewöhnliche Steckdose erforderlich. Die Geometrie des Entlüftungsventils ist so ausgelegt, dass Verschmutzungen der Ventilkomponenten verhindert werden. Ziel ist ein zuverlässiger Betrieb ohne zusätzlichen Reinigungsauf- wand.
Börger hat das Aerovent eigenen Angaben zufolge so konzipiert, dass es auch bei stark faserhaltigen Fördermedien wie Gärresten oder Gülle optimal funktioniert. Es wird anschlussfertig geliefert und lässt sich in bestehende Anlagen integrieren.















