Magazin Gülletechnik

Börger :

Positive Rückmeldungen

Separationstechnik überzeugt bei Maschinenvorführung in Nortrup

Börger: Positive Rückmeldungen

Für den mobilen Einsatz: Börger Separationsgerät.

Im Zuge der Maschinevorführung „Organische Düngung – Logistik und Ausbringung“ der Landwirtschaftskammer Niedersachen hat die Börger GmbH am 6. September in Nortrup ein mobiles Separationsgerät vorgestellt. Die Besucher konnten sich mobile Separationsanlagen verschiedener Anbieter im direkten Vergleich anschauen. Johannes Hölscher, Vertriebsmitarbeiter bei Börger: “Wir haben nach der Vorführung sehr viel positives Feedback bekommen, da unsere Technik augenscheinlich die größte Durchsatzleistung und die höchste Betriebssicherheit zeigte.“

Herzstück der Mobileinheit sind zwei Börger Bioselect RC 150. Die Pressschneckenseparatoren realisieren bei idealen Voraussetzungen eine Durchsatzleistung von bis zu 320 m³/h. Dabei werden die Separatoren jeweils von einer Börger Drehkolbenpumpe direkt und ohne Zwischenbehälter beschickt. Hölscher: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist, die Separatoren einzeln zu beschicken. Unsere Steuerungstechnik misst stetig die Auslastung jedes Separators und variiert dementsprechend die Zuführmenge. Dadurch sind die Separatoren immer ideal ausgelastet.“ Nur so erreiche man die bestmögliche Durchsatzmenge je eingesetzter Kilowattstunde Strom, so Hölscher.

Um die Pumpen und Separatoren vor Störstoffen zu schützen, saugen die Zuführpumpen das zu separierende Medium durch einen Rotorrechen. Der „Mazerator“ zerkleinert die Faserstoffbündel, während sich die Störstoffe im pneumatisch entleerbaren Steinfang absetzen. Dies garantiert lange Standzeiten der Pumpen und Separatoren.

Eine Besonderheit der Börger Separatoren ist die Förderschnecke. Die rotierende Schnecke, also das Haupt-Arbeitsgerät, hat an den Wendelungen eine umlaufende Nut. Diese Nut setzt sich mit Faserstoffe voll, die eine Faserstoffbürste bilden. Dadurch wird der Verschleiß an Schnecke und Filter minimiert und Siebverstopfungen werden vermieden.

Den Strom für die Maschinen produziert ein 165 kW starkes Stromaggregat, das ebenfalls auf dem Anhänger untergebracht ist. Die Separatoren werden jeweils von einem 22 kW Elektromotor angetrieben, während bei den Pumpen ein 15 kW Motor und bei dem Zerkleinerer ein 9,2 kW Motor ausreichend ist.

Ein 10 Meter langes, schwenkbares Förderband transportiert den separierten Feststoff zur gewünschten Position. Der TS-Gehalt in der festen Phase kann über die Steuerungstechnik stufenlos zwischen 18 und 38 Prozent eingestellt werden. Durchbrüche sind dabei konstruktiv nicht möglich, da die Multi Disc (Verschlussscheibe) den Feststoffauswurf sicher verschließt.

Die flüssige Phase wird von einer Börger Drehkolbenpumpe im geschlossenen System direkt und zum gewünschten Lagerort gefördert. Ein Zwischenbehälter vor der Pumpe ist nicht erforderlich. Der Fahrzeuganhänger ist mit einer Reinigungsanlage mit eigenem Flüssigkeitstank ausgestattet. So kann das Mobilaggregat zwischen den Einsätzen an unterschiedlichen Betrieben gereinigt werden. Dies garantiert beste Hygiene.

Sämtliche Maschinen auf dem Mobilaggregat werden über die Börger Steuerungstechnik bedient. Die Kontrolleinheit stimmt den Betrieb der Maschinen aufeinander ab. Hölscher: „Wir liefern alles aus einer Hand: Separatoren, Pumpen, Zerkleinerer und Steuerungstechnik. So können wir sicher gehen, dass unsere Kunden eine Separationseinheit mit perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten bekommen.“


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