Rohrverteiler in vier Arbeitsbreiten

Nach 9,00 und 12,00 Metern kommen die Arbeitsbreiten 6,50 und 15,00 Meter neu hinzu

BHE Agrotec: Rohrverteiler in vier Arbeitsbreiten

Der BHE Rohrverteiler in 6,5 Meter Arbeitsbreite.

Der Rohrverteiler von BHE Agrotec ist für die bodennahe Gülleausbringung auf Grünland konzipiert. Er wird als Anbaugerät für bestehende und neue Güllefässer vertrieben. Angeboten wird er bisher in zwei Größen: Typ 900 mit 9,00 m und Typ 1200 mit 12,00 m Arbeitsbreite. Nun kommen die Arbeitsbreiten 6,5 und 15 m neu hinzu.

Maßgeblich bei der Entwicklung des Rohrverteilers war der Grundgedanke, die Futterverschmutzung, zum Beispiel durch die sogenannten Güllewürste, zu vermeiden. So legt der Rohrverteiler 15 cm breite Streifen mit einem Abstand von gut 15 cm zum nächsten Streifen ab. Dadurch werden die geforderten mindestens 50 Prozent der Ausbringfläche nicht mit Gülle bedeckt. Das Ausbringorgan ist maximal 20 cm vom Boden entfernt, sodass es für eine regelkonforme Gülleausbringung laut Düngeverordnung zulässig ist. Ein Separieren der Gülle ist laut BHE Agrotec nicht notwendig, da der Rohrverteiler sehr gut mit dicker und strohhaltiger Gülle zurechtkommen soll. Blockaden, die am Exaktverteiler auftreten könnten, sind durch große Wartungsöffnungen einfach zu beseitigen. Der Rohrverteiler ist sowohl für Rinder-, Schweine- wie auch Biogasgülle geeignet.

Die Gülle läuft über einen Exaktverteiler, der die Gülle zerkleinert und über extra groß dimensionierte Schläuche in die Ausbringrohre aufteilt. Darin frei gelagerte Förderschnecken verteilen die Gülle über die ganze Länge der Ausbringrohre und damit gleichmäßig über die gesamte Arbeitsbreite. Die Gülle wird dann durch die Ausbringschlitze bodennah ausgebracht. Die Ausbringungsmenge kann mittels verstellbaren Ausbringungsschlitzen und Drei-Wege-Hähnen von circa 10 bis 40 Kubikmeter pro Hektar variiert werden.

Der BHE Rohrverteiler ist in Österreich im Rahmen der ÖPUL 2023-Maßnahme „Bodennahe Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger und Gülleseparation“ als Schleppschlauchverfahren anerkannt und prämienfähig.


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