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Rote Zahlen im ersten Quartal

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Landtechnik liefert Gewinnzuwachs – Projektgeschäfte sollen Ergebnis verbessern

Die BayWa AG hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres rote Zahlen geschrieben. Wie der Agrarkonzern am 8. Mai in München mitteilte, belief sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtszeitraum auf minus 61,3 Mio. Euro; das sind 153,1 Mio. Euro weniger als in der Vorjahresperiode. Gleichzeitig verringerte sich der Umsatz um 1,051 Mrd. Euro auf 5,355 Mrd. Euro. Als Auslöser nannte die Geschäftsführung weiter sinkende Preise für Solarmodule, den rückläufigen Verkauf von Projektrechten für Wind- und Solarparks sowie die schwache Nachfrage nach Bauleistungen in Deutschland.

Trotz dieser negativen Entwicklungen sieht der BayWa-Vorstandsvorsitzende Marcus Pöllinger das Unternehmen auf dem richtigen Weg.

Wie dem Geschäftsbericht im Einzelnen zu entnehmen ist, entfielen vom gesamten EBIT-Rückgang im Auftaktquartal allein 124,3 Mio. Euro auf das Segment Agrar, für das sich die betreffende Kennzahl entsprechend auf minus 66,8 Mio. Euro verringerte.

Das EBIT des Geschäftsfelds Bau rutschte weiter ins Minus, und zwar um 12,4 Mio. Euro auf 21,5 Mio. Euro. Zudem verzeichnete der Konzern für das Geschäftsfeld Agrar einen Ergebnisrückgang um 10,8 Mio. Euro auf 47,1 Mio. Euro. Davon entfielen 24 Mio. Euro auf das Segment Technik, was immerhin einem Zuwachs um 2,4 Mio. Euro entsprach.

Der BayWa-Vorstand bestätigte seine Prognose für 2024. Der Zielkorridor für das EBIT liegt damit weiterhin zwischen 365 Mio. Euro und 385 Mio. Euro. Zur positiven Ergebnisentwicklung soll im zweiten Halbjahr das Projektgeschäft mit Solar- und Windparks maßgeblich beitragen, für das weitere Transaktionen in erheblich größerem Umfang erwartet werden.


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