Magazin Landtechnik

BayWa :

Roboter statt Glyphosat

Das Agro Innovation Lab (AIL), die gemeinsame Innovationsplattform von BayWa und RWA Raiffeisen Ware Austria, hat die besten AgTech Start- ups 2018 und ihre Innovationen gekürt.

BayWa: Roboter statt Glyphosat

Diese Roboter sind zur biologischen und chemiefreien Pflege von zum Beispiel Weinbergen, Obstplantagen, Solarparks, Bahndämmen oder Hochspannungsanlagen entwickelt worden.

Roboter als Glyphosatersatz, Sensoren zur Überwachung der Tiergesundheit, biologische Lebensmittelverpackungen auf Strohbasis: Das Agro Innovation Lab (AIL), die gemeinsame Innovationsplattform von BayWa und RWA Raiffeisen Ware Austria, hat die besten AgTech Start- ups 2018 und ihre Innovationen gekürt. In den kommenden fünf Monaten werden die sechs auserwählten Jung-Unternehmen nun das AIL Acceleration & Market Entry Programm durchlaufen, mit dem Ziel, ihr Geschäft national und international auszubauen. Unterstützt werden sie dabei von internen und externen Mentoren sowie dem breiten internationalen Netzwerk von BayWa und RWA.
Die in diesem Jahr für das Programm ausgewählten Start-ups beschäftigen sich mit sehr unterschiedlichen Agrarthemen. „Die große Bandbreite zeigt, wie vielfältig Innovationen in der Landwirtschaft sind und wie viel Potenzial der Agrarbereich hat“, sagt David Saad, seit September dieses Jahres neuer Geschäftsführer des AIL. Die Gewinner:

  • Biorfarm aus Italien bietet eine Online-Plattform für die Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen an, unter anderem durch die Adoption von Obstbäumen.
  • Cabasus aus Deutschland ermöglicht Pferdebesitzern, die Fitness und Gesundheit ihrer Tiere mit Hilfe eines Sensors am Huf zu überwachen.
  • Crop Intellect Ltd aus Großbritannien hat ein Spray entwickelt, bei dem durch Auftragen auf die Pflanzenblätter der Stickstoff-Ausstoß reduziert werden kann.

  • Insylo aus Spanien kann mit Hilfe eines Sensors sowie der dazugehörigen Software den Füllstand in Futtersilos in Echtzeit messen und Nachbestellungen automatisch auslösen.

  • Das Münchener Unternehmen Landpack hat biologische Verpackungen für Lebensmittel auf Basis von Strohfasern entwickelt.

  • Vitirover aus Frankreich bietet in Dienstleistung solarbetriebene und miteinander vernetzte Rasenmäh- Roboterflotten an – zur biologischen und chemiefreien Pflege von zum Beispiel Weinbergen, Obstplantagen, Solarparks, Bahndämmen oder Hochspannungsanlagen.

Mit 252 Start-ups aus 53 Ländern hat die diesjährige Bewerbungsrunde nahtlos an den Erfolg des Vorjahres angeknüpft. Seit der Gründung des AIL 2016 haben sich bisher mehr als 650 Start-ups aus rund 70 Ländern für die Teilnahme am Acceleration Programm beworben. Zehn Jungunternehmen haben das Programm erfolgreich absolviert.


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