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Operatives Ergebnis sinkt deutlich

Die Neuausrichtung macht sich in den Halbjahreszahlen bemerkbar – Technikumsatz sinkt

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Weiterhin geprägt von der laufenden Transformation und der strukturellen Neuausrichtung war für die BayWa AG die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2025. Wie der angeschlagene Agrarkonzern jetzt berichtete, beliefen sich die Umsätze auf rund 6,9 Mrd. Euro; im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war das ein Minus von etwa 17 %. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 43,5 % auf 65,6 Mio. Euro. Eine Entlastung bei den Zinsaufwendungen erwartet das Management im laufenden zweiten Halbjahr 2025, insbesondere durch die Entkonsolidierung als Folge des Verkaufs von zwei Tochtergesellschaften. Zudem dürften die Restrukturierungs- sowie Beratungsaufwendungen schrittweise zurückgehen.

Das erste Geschäftshalbjahr 2025 beendete die BayWa mit einem Fehlbetrag in Höhe von 527,8 Mio. Euro; im Vorjahreszeitraum waren es minus 424,3 Mio. Euro. Der Verlust sei vor allem auf erhebliche Zinsaufwendungen sowie Restrukturierungskosten zurückzuführen, heißt es zur Begründung. Zu bedenken sei auch, dass das zum Vergleich herangezogene Halbjahresergebnis 2024 die Auswirkungen der Liquiditätskrise noch nicht widergespiegelt habe, da sich die operativen Effekte der Krise erst im weiteren Jahresverlauf niedergeschlagen hätten.

Umsatzminus auch im Techniksegment

Im Segment Agrar verzeichnete die BayWa AG im ersten Halbjahr 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Umsatzrückgang um 19,2 % auf 1,2 Mrd. Euro. Ausschlaggebend dafür waren insbesondere preis- und mengenbezogene Effekte sowie die strategische Neuausrichtung des Portfolios zugunsten margenstärkerer Produkte. Die Erlöse im Segment Technik sanken um 14,0 % auf 972 Mio. Euro. Hier wirkte sich insbesondere der starke Absatzrückgang bei Neumaschinen negativ aus. Der Markt für landtechnische Maschinen habe im ersten Halbjahr 2025 generell eine deutlich abgeschwächte Dynamik gezeigt, so die BayWa.

Im Segment Regenerative Energien gab der Umsatz um 9,2 % auf 1,6 Mrd. Euro nach.


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