Magazin Wirtschaft

Auf Dienstreise :

Rauchen im Grenzgebiet

Meine letzte Dienstreise führte mich kürzlich nach Köln. Die Domstadt liegt bekanntlich in Nordrhein-Westfalen. Zu meiner Überraschung darf ich hier sogar in der Gaststätte noch rauchen – zumindest bis zum Jahresende. In meinem Heimatland Niedersachsen sind Lokale bereits seit dem 1. August 2007 zur qualmfreien Zone erklärt worden. Hoch lebe also der Föderalismus. In Westfalen hat man noch ein Herz für Menschen, die eine Tasse Kaffee oder ein Bierchen genussvoll mit einer Zigarette begleiten. Dies erklärt, warum besonders im niedersächsischen Osnabrück Gaststätten über starke Besucherrückgänge stöhnen. Welche Gäste fehlen? Na die Raucher! Diese sitzen fröhlich ihrem ungesunden Laster fröhnend im nahen westfälischen Rheine in der Pinte. Aber was machen nur die kneipenbesuchenden Raucher, die mitten in Niedersachsen wohnen? Mit Beginn des neuen Jahres wird es aber auch für die Raucherpendler im föderalen Grenzgebiet eng. Dann prangt z.B. auch in Rheine das Schild mit der durchgestrichenen Kippe an der Kneipentür. Was dann? Aufhören mit dem Rauchen lautet die Lösung. Der Jahreswechsel, zu dem die guten Vorsätze für 2008 formuliert werden, ist eine gute Gelegenheit dafür. Ob ich das schaffe?

Unabhängig davon, wünsche ich allen Rauchern und Nichtrauchern ein gesundes, glückliches neues Jahr.

 

 


Diesen Artikel bewerten

Diskutieren Sie mit

blog comments powered by Disqus