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Landtechnik-Verkaufsberater bei Agravis Matthias Kuhlmann: „Unsere Kunden wünschen intensive Beratung und guten Service“

Arbeitsplatz Werkstatt: Landtechnik-Verkaufsberater bei Agravis Matthias Kuhlmann: „Unsere Kunden wünschen intensive Beratung und guten Service“

Matthias Kuhlmann (li.), Verkaufsberater für Landtechnik, spricht mit Service-Techniker Jonas Pfingsten Arbeiten am Batteriefach eines Schleppers durch.

Vielseitigkeit und Abwechslung sowie ein guter Mix zwischen Büroarbeit und Praxis waren für Verkaufsberater Matthias Kuhlmann wichtige Kriterien bei seiner Berufswahl.

Vielseitigkeit und Abwechslung sowie ein guter Mix zwischen Büroarbeit und Praxis waren für Verkaufsberater Matthias Kuhlmann wichtige Kriterien bei seiner Berufswahl.

Im Dreiklang von Vertrieb, Service und Ersatzteilversorgung sieht Matthias Kuhlmann, Verkaufsberater bei der Agravis Technik Saltenbrock GmbH, die große Stärke zukunftsorientierter Unternehmen in der Landtechnik. „Denn unsere Kunden sind inzwischen hochprofessionell und wir müssen auf Augenhöhe kommunizieren“, meint Kuhlmann, der seit 2011 zusammen mit zwei weiteren Kollegen für die Agravis-Niederlassung für die Region Bielefeld, Melle, Bad Oeynhausen zuständig ist. Seine Kunden sind Landwirte und Lohnunternehmer, die Neumaschinen oder junge gebrauchte Landtechnik suchen.

Vielseitigkeit und Abwechslung sowie ein guter Mix zwischen Büroarbeit und Praxis waren für Matthias Kuhlmann wichtige Kriterien bei seiner Berufswahl. Beides findet der 32-Jährige in seinem Job als Verkaufsberater. „Es gibt für mich darüber hinaus viele Möglichkeiten, mich beruflich zu verwirklichen – etwa durch große Handlungsspielräume, die mir Gestaltungsvielfalt geben.“

„Unsere Kunden sind grundsätzlich gut informiert und schauen sich im Internet um. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – möchten viele Landwirte sehr intensiv beraten werden“, berichtet Matthias Kuhlmann aus seinem Berufsalltag. Mobile Technik, wie ein Tablet, hat er selbstverständlich in der Tasche, wenn er unterwegs ist. „Bei den Landwirten läuft der Generationswechsel auf Hochtouren. Gerade die Jüngeren sind sehr technik- und internetaffin“, sagt er. Ein gut gestaltetes, übersichtliches Angebot wird von den Kunden oft einfach schon vorausgesetzt. „Es ist zwar arbeitsintensiv, aber für mich inzwischen Routine“, meint der Vertriebler. In die passende Software „fuchst“ er sich richtig rein, um mit Animationen und anderen Veranschaulichungen zu arbeiten. Unterstützung bieten dabei Konfiguratoren der Hersteller.

Matthias Kuhlmann ist gelernter Landwirt und studierte anschließend Landwirtschaft an der Hochschule in Osnabrück. Schon während des Studiums orientierte sich Kuhlmann in Richtung Landtechnik. Nach seinem Berufseinstieg bei der Agravis absolvierte er zusätzlich eine Weiterbildung bei der Industrie- und Handelskammer. Zunächst verkaufte Kuhlmann Gebrauchtmaschinen und stieg über den Verkauf von Mähdreschern in den Neumaschinen-Vertrieb ein. „Dabei ist wirklich gezielte Beratung zu den Marken gefragt.“

Eine gute Kundenbetreuung ist für Kuhl- mann die beste Basis für weitere Verkäufe. Doch auch der gute Draht zum Service und in die Abteilung Ersatzteile in der Agravis-Technik hat ihm schon oft geholfen. „Das klappt bei uns einfach super“, lobt Kuhlmann die kollegiale Zusammenarbeit. Sein Ziel ist es, das Arbeitsgebiet noch besser zu erschließen und auch noch die Kunden abzuholen, die weit entfernt vom nächsten Service-Stützpunkt wohnen.

Künftige Herausforderungen für die Landtechnik sieht er beispielsweise im aktuellen Strukturwandel sowie in den Wetterentwicklungen der vergangenen Jahre. „Wir müssen den Kunden Technik an die Hand geben, mit denen sie beispielsweise wasser- und ressourcenschonend arbeiten können.“ Ähnlich ist es mit dem Thema Smart Farming. „Dafür interessieren sich viele Betriebe. Ganz große Potenziale bieten die teilflächenspezifische Düngung, die Ertragskartierung oder die effiziente Nährstoffausbringung.“ In die Funktionsweisen von Systemen und Maschinen arbeitet sich Matthias Kuhlmann immer wieder ein und setzt sich selbst sogar auf die Maschinen: „Bei Bedarf führe ich auch schon mal einen Mähdrescher beim Kunden vor.“


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