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Vergleichsweise gut abgeschnitten

Amazone: Vergleichsweise gut abgeschnitten

Dr. Justus Dreyer und Christian Dreyer, Vorsitzende der Geschäftsführung und Inhaber der Amazone Gruppe.

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Trotz 10,4 Prozent Umsatzrückgang 2024 deutlich besser abgeschnitten als der Branchendurchschnitt

Die Amazone Gruppe hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatz von 763 Mio. Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Umsatzrückgang von 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem ein Höchstwert von 852 Mio. Euro erreicht wurde. Verglichen mit dem aktuellen Branchendurchschnitt konnte sich die Unternehmensgruppe überdurchschnittlich gut auf dem Markt behaupten. Die Anzahl der Mitarbeitenden blieb mit rund 2.500 weltweit konstant.

Trotz des Umsatzrückgangs und angesichts geopolitischer Unsicherheiten sowie klimatischer Verwerfungen konnte das Unternehmen seine finanzielle Stärke bewahren und verfolgt weiterhin einen nachhaltigen Wachstumskurs. Dazu tragen unter anderem die starken Exportaktivitäten bei. Der Exportanteil macht einen stabil hohen Anteil von 80 Prozent am Gesamtumsatz aus. Insbesondere die Märkte Frankreich, Polen, Spanien und China entwickelten sich positiv. Mit der Übernahme des brasilianischen Düngerstreuerspezialisten MP AGRO wurde ein strategischer Partner für das weitere Wachstum in Südamerika gewonnen. „Die jahrzehntelangen Beziehungen zu unseren Vertriebspartnern, Landwirten und Lohnunternehmen weltweit leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer stabilen Marktposition. Durch den engen Austausch optimieren wir unsere landwirtschaftlichen Verfahrensketten und bieten passgenaue Lösungen für jeden Betrieb und jede Region, von der Bodenbearbeitung und Saat über die Düngung bis zum Pflanzenschutz,“ erklären Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer (Vorsitzende der Geschäftsführung und Inhaber der Amazone Gruppe).

Die Innovationsstrategie bleibt ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung wurden in 2024 noch erhöht. Diese Investitionen ermöglichen es, auch in schwierigen Zeiten bei Zukunftstechnologien weiterhin eine Spitzenposition zu halten. Für seine starke Innovationskraft erhielt Amazone 2024 die branchenübergreifende Auszeichnung der „WirtschaftsWoche“ als innovativstes mittelständisches Unternehmen Deutschlands. „Unser Anspruch ist es, nicht nur die aktuellen Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen, sondern auch frühzeitig die Anforderungen der Zukunft zu erkennen und entsprechende technische Lösungen sowie digitale Dienstleistungen zu entwickeln“, so die beiden Geschäftsführer. Angesichts der Schwierigkeiten durch klimatische Veränderungen oder politische Vorgaben in der Landwirtschaft setzt Amazone einen Fokus auf die digitale Präzisionslandwirtschaft.

Umfangreiche Investitionen

Um das organische Unternehmenswachstum langfristig zu unterstützen, verfolgt Amazone zudem weiterhin das Ziel, in den Ausbau der Produktionskapazitäten zu investieren. So wird derzeit der Standort Leipzig sowohl um Hallenflächen als auch Außenlagerflächen deutlich vergrößert. Bestehende Fertigungsprozesse und Logistikstrukturen werden stetig modernisiert, um die Effizienz zu steigern. Am Standort Altmoorhausen entsteht in diesem Jahr ein modernes TrainingsCenter für Pflanzenschutzgeräte und weitere Großgeräte. Diese Baumaßnahme stellt einen weiteren wichtigen Schritt im Amazone Academy-Konzept zur Förderung von Fachkompetenzen und zur Weiterentwicklung der Vertriebspartner dar. Im Dienste der Kundschaft gilt es, die immer komplexeren Landmaschinen und Verfahren noch intensiver mit Beratungsdienstleistungen zu begleiten. Dazu wurden auf dem Versuchsgut Wambergen nahe dem Stammwerk in Hasbergen-Gaste langfristige Ackerbauversuche angelegt.

Wenngleich die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aktuell herausfordernd bleiben, sieht sich das Unternehmen gut positioniert. Im laufenden ersten Quartal zeigt sich die Auftragslage bei der Gruppe erfreulich.


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