Magazin Landtechnik

Amazone :

Umsätze steigen 2018 auf Rekordhöhe

Im Geschäftsjahr 2018 ist die Amazone-Unternehmensgruppe trotz der im zweiten Halbjahr in einigen Ländern aufgetretenen extremen Witterung weiter gewachsen. Der Umsatz stieg auf den Rekordwert von 481 Mio. €.

Amazone: Umsätze steigen 2018 auf Rekordhöhe

Mit der Kapazitätserweiterung in verschiedenen Werken will Amazone künftig noch mehr Landmaschinen bauen – wie z.B. die Kompaktscheibenegge Catros.

Amazone hat ein gutes Geschäftsjahr 2018 erlebt. Der Hersteller profitierte nach eigenen Angaben von seiner starken Wettbewerbsstellung auf wichtigen Exportmärkten. Bei einem Exportanteil von rund 80 % entwickelte sich das Geschäft in Deutschland, Frankreich, Japan, Spanien, Ungarn sowie in Irland sehr positiv. Auch in den wichtigen Landtechnikmärkten Polen und Russland wurden 2018 stabile Umsätze erzielt. Der Umsatz stieg auf den Rekordwert von 481 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr (457 Mio. €) entspricht das einem Wachstum von 5,3 %. 

Insgesamt sind zum Jahresbeginn 2019 rund 1.900 Mitarbeiter bei Amazone einschließlich des neuen Standortes in Bramsche und des zum Jahreswechsel übernommenen Tochterunternehmens Schmotzer Hacktechnik beschäftigt, darunter 130 Auszubildende. In die Bereiche Forschung und Entwicklung hat das Unternehmen mehr als 7 % des Umsatzes investiert. 

Das im Herbst 2016 durch den Zukauf der Pflugfabrik von Firma Vogel & Noot erheblich erweiterte Pflugprogramm hat sich nach Unternehmensangabe im Praxiseinsatz bewährt und im Markt schnell etablieren können. „Mit weiteren Innovationen und durch die Übernahme der Hacktechnik von Firma Schmotzer werden wir unsere Position als Spezialist für den Intelligenten Pflanzenbau weiter ausbauen. Die Kombination der Hacktechnik mit der Flüssigdüngung und der gezielten oder selektiven Pflanzenschutzanwendung im selben Arbeitsgang eröffnet der Praxis künftig weitere Möglichkeiten zur Optimierung des Ackerbaus“ sagten die Amazone-Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer. 

Als wichtigstes Ereignis für den Ausbau der Amazonen-Werke wurde im November 2018 der erste Neubau am neu gegründeten Standort Bramsche eingeweiht. Auf dem insgesamt 24 Hektar großen Gelände hat Amazone in einem ersten Schritt Montage- und Lagerhallen mit insgesamt 16.000 m² Grundfläche und ein Verwaltungsgebäude errichtet. Das Investitionsvolumen dieser Baumaßnahme umfasst rund 16 Mio. €. Das neue Werk wurde als Fabrik der kurzen Wege für eine variantenreiche Großmaschinenproduktion konzipiert. In Ergänzung zu den Werken in Gaste und Leeden werden damit die Fertigungskapazitäten rund um den Stammsitz ausgebaut. Gleichzeitig wird eine Gesamtoptimierung der Logistik in den drei Werken realisiert.

Für die Agritechnica 2019 kündigen die Amazone-Geschäftsführer neben weiteren Neuheiten in den verschiedenen Sparten unter dem Schlüsselbegriff "Amazone 4.0" die Weiterentwicklung der Vernetzung der Maschinen und weiter verbesserte Serviceangebote an.


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