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Amazone :

Höchster Umsatz in der 138-jährigen Firmengeschichte

Gruppe hat im Geschäftsjahr 2020 mit einem Plus von 15 Prozent die Marke von 500 Millionen Euro übertroffen

Amazone: Höchster Umsatz in der 138-jährigen Firmengeschichte

Selbstfahrende Pflanzenschutzspritze Pantera, Einzelkorn- Sämaschine Precea und selbstfahrender Mäher Profihopper aus dem umfangreichen Amazone-Produktportfolio.

Den Gesamtumsatz 2020 beziffert das Familienunternehmen Amazonen-Werke H. Dreyer SE & Co. KG auf 537 Mio. Euro (Vorjahr: 467 Mio. Euro). Damit erreichte der Landmaschinenhersteller die höchsten Erlöse in seiner 138-jährigen Firmengeschichte. Trotz der Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie konnte ein deutliches Umsatzplus erzielt werden. „Dies ist ein starkes Ergebnis und ein großer Erfolg für die gesamte Amazone Gruppe und unsere Partner“, stellen die Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer heraus.

Mit über 80 Prozent Exportanteil kann Amazone von einer guten Stellung auf allen wichtigen Exportmärkten profitieren. Insbesondere in Deutschland, Dänemark, Belgien, Russland und Österreich haben sich die Landtechnikgeschäfte sehr gut entwickelt. Auch in Frankreich, Polen und Großbritannien konnten erneut gute Umsätze erzielt werden.

Die Zahl der Beschäftigten blieb im Jahresverlauf insgesamt stabil und liegt aktuell weltweit bei 1.900 Mitarbeitenden.

Wichtige Investitionsprojekte planmäßig abgeschlossen

Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie ist es Amazone im vergangenen Jahr gelungen, wichtige Investitionsprojekte planmäßig abzuschließen. So konnte das neue Ersatzteilzentrum „Global Parts Center“ am Standort Tecklenburg-Leeden an den Start gehen. Für den Ausbau der internationalen Vertriebsaktivitäten wurde in der Ukraine eine neue Niederlassung eröffnet. Der Standort in Kiew bietet den Kunden vor Ort ein größeres Beratungsangebot und erweiterte Serviceleistungen.

Insgesamt beliefen sich auch 2020 die Investitionen in Sachanlagen im zweistelligen Millionenbereich. In die Gebiete Forschung und Entwicklung hat das Unternehmen mehr als sechs Prozent des Umsatzes investiert. In diesem Jahr ist ein bedeutender Ausbau des Standortes Bramsche geplant. In dem Fertigungswerk für Großmaschinen an der BAB A1 werden neue Hallen mit Flächen von 8.000 Quadratmetern entstehen.

Mit der Bodenbearbeitungspalette, inklusive der Pflugbaureihen, konnten besonders erfreuliche Absatzergebnisse erreicht werden. Das gleiche gilt für die Großflächensätechnik, die mit unterschiedlichen Aussaatverfahren in verschiedenen Märkten Resonanz fand. In der Einzelkornsätechnik will Amazone mit der neuen Precea Maßstäbe hinsichtlich Präzision und Geschwindigkeit setzen.

Positive Entwicklungen gibt es auch bei der seit 2019 zur Amazone Gruppe gehörenden Schmotzer Hacktechnik. Die mechanische Pflanzenschutztechnik gewinnt dank exakter Kamera-, GPS- und Steuerungstechnik und damit verbundener Leistungssteigerung an Bedeutung.

Seit Juni 2020 führt Amazone unter anderem mit dem Einsatz von Schmotzer Hackgeräten ein langfristig angelegtes Ackerbau-Versuchsprojekt auf dem neuen Versuchsgut Wambergen durch. Unter dem Titel Controlled Row Farming (CRF) wird ein vollkommen neues Ackerbauverfahren für die Landwirtschaft vorgestellt, bei dem jede pflanzenbauliche Maßnahme im Bezug zu einer festen Reihe erfolgt.

„Amazone 4.0 ist der Schlüsselbegriff für unseren Beitrag in den Bereichen Software, Elektronik und Sensorik für mehr Präzision, Bedienkomfort und Transparenz. Unsere Stärke ist unser hauseigenes Elektronik-Know-how in Form einer erfahrenen Entwicklermannschaft, die mittlerweile auch die Software selbst programmiert.“

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„Intelligenter Pflanzenbau“ mit großem Potential

Dass Amazone mit seiner Produktstrategie bei den Landwirten sehr gut ankommt, spiegelt auch das jährlich erscheinende ImageBarometer der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) wider. Bei der kürzlich veröffentlichten Umfrage kann Amazone sich weiterhin auf dem vierten Platz behaupten und hat damit das beste Image unter den mittelständischen Geräteherstellern.

„Leider fallen aufgrund der Corona-Pandemie viele landwirtschaftliche Messen und Fachveranstaltungen aus, die uns für die Vorstellung unserer Innovationen wichtige Kontaktpunkte bieten“, so die Geschäftsführer. „Wir versuchen dies mit unserem starken, flächendeckenden Vertriebsteam und Händlernetz auszugleichen. Unterstützend bauen wir den digitalen Kommunikationsweg weiter aus. Der Einsatz verschiedener digitaler Servicetools hat sich bei der Zusammenarbeit mit unserem Fachhandel sehr gut etabliert.“

Die Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2021 prognostizieren die beiden Eigentümer verhalten optimistisch: „Die Auftragslage ist über alle Produktbereiche zum aktuellen Zeitpunkt gut. Somit können wir dem ersten Halbjahr 2021 sehr positiv entgegensehen. Jedoch können die dynamische Pandemie-Lage sowie weiter anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen und sich verändernde politische Rahmenbedingungen die Konjunktur negativ beeinflussen. Zudem werden wir zurzeit mit überproportionalen Preissteigerungen und Engpässen vonseiten unserer Zulieferer konfrontiert. Darüber hinaus muss sich die Agrarbranche vermehrt auf klimabedingte Wetterextreme einstellen. Auf der anderen Seite bleibt die weltweite Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln weiter steigend.

Für das aktuelle Geschäftsjahr 2021 gehen wir trotz aller Unsicherheiten von einem Umsatz auf dem hohen Vorjahresniveau aus.“


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