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HeadlandControl für ZA-TS

Optimale Querverteilung am Vorgewende – Teilbreitenschaltung weiter optimiert

Amazone: HeadlandControl für ZA-TS

Optimierte Ein- und Ausschaltzeitpunkte.

Die aktivierten Teilbreiten werden sowohl auf dem AmaTron 4 als auch in der AmaTron-Twin-App angezeigt.

Die aktivierten Teilbreiten werden sowohl auf dem AmaTron 4 als auch in der AmaTron-Twin-App angezeigt.

Durch die automatische Schaltung GPS-Switch schaltet der Düngerstreuer am Vorgewende oder in Keilen automatisch sehr präzise ein und aus. In Verbindung mit dem GPS-Switch bietet der sogenannte SwitchPoint die Möglichkeit die Ein- und Ausschaltpunkte in Abhängigkeit des Düngers und der Arbeitsbreite optimal einzustellen. Der sogenannte SwitchOn-Point beschreibt den Einschaltpunkt des Düngerstreuers. Besonders bei großen Arbeitsbreiten befindet sich der Einschaltpunkt schon weit außerhalb des Vorgewendes im Bestand. Der SwitchOff-Point ist der Ausschaltpunkt und beschreibt den Punkt, an dem der zurückgeworfene Streufächer mit entsprechender Überlappung auf die bereits gestreute Fläche des Vorgewendes trifft. Sobald der Ausschaltpunkt erreicht ist, schaltet der Streuer automatisch ab. Die Werte für den Einschaltpunkt und den Ausschaltpunkt werden vorab im Terminal düngerabhängig konfiguriert und können unabhängig voneinander optimiert werden.

Unter gewissen Umständen kann der Ausschaltpunkt aber hinter der Vorgewende-Fahrgasse liegen, sodass eigentlich über die Fahrgasse hinausgefahren werden müsste, damit der Streuer optimal abschaltet. Da dies in der Praxis häufig nicht getan wird, können beim Abbiegen in das Vorgewende kleine Zonen der Über- und Unterdüngung entstehen. Lenkt der Fahrer ein, bevor der eigentliche Ausschaltpunkt erreicht ist, schwenkt der zurückgeworfene Streufächer seitlich aus. Auf diese Weise entstehen auf der einen Seite überdüngte und auf der anderen Seite unterdüngte Bereiche.

Simulierte Arbeitssituation mit 30 m Arbeitsbreite.

Simulierte Arbeitssituation mit 30 m Arbeitsbreite.

Ein zusätzlicher Button im Arbeitsmenü des ISOBUS-Terminals aktiviert die Funktion HeadlandControl. Diese Funktion wird lediglich dort verwendet wo Fahrgassen auf ein Vorgewende treffen. Während beim Streuen am Vorgewende die feldäußere Scheibe eine Grenzstreufunktion ausführt, wird parallel über die feldinnere Streuscheibe die Funktion HeadlandControl ausgeführt. Hierbei wird der Aufgabepunkt nach außen gedreht, sodass sich der Streufächer der feldinneren Streuscheibe weiter in den Bestand ausdehnen kann. Somit wird das abgestreute Vorgewende zur Feldinnenseite erhöht, wodurch der SwitchOff-Point vor die entsprechende Vorgewendefahrgasse gelegt werden kann. Durch diese Maßnahme schaltet der Streuer vor Erreichen der Vorgewendefahrgasse und dem damit verbundenen Einlenken des Traktors aus.

Teilbreitenschaltung perfektioniert

Zusätzlich wird die Teilbreitenschaltung weiter optimiert und der Streuniere angepasst. Denn im äußeren Bereich endet die Streuniere nicht auf Höhe der Streuscheiben, sondern dort wird der Dünger auch nach vorne geworfen. Beim Eintreffen des Streuers auf das Vorgewende werden zunächst die äußeren Teilbreiten ausgeschaltet und schließlich die inneren. Beim Verlassen des Vorgewendes werden zuerst die äußeren und anschließend die inneren Teilbreiten eingeschaltet. Dies kann beim ZA-TS mit bis zu 128 automatischen Teilbreiten sehr feingliederig geschehen.

Die Kombination aus HeadlandControl und der neuen Teilbreitenschaltung führt am Vorgewende zu einer optimierten Verteilung.

Dank dieser Visualisierung lässt sich das Schaltverhalten des Streuers für den Anwender sehr einfach nachvollziehen. Diese neue Schaltlogik im GPS-Switch wird dem Fahrer sowohl im AmaTron 4 als auch im AmaTron Twin visualisiert.

Halle 9, Stand H19


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