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Amazone :

Der Umsatz klettert auf 457 Millionen Euro

Wachstum insbesondere auf den Märkten im Osten

Amazone: Der Umsatz klettert auf 457 Millionen Euro

Die Amazone-Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer halten auch für das Jahr 2018 am Ziel eines „Unternehmenswachstums mit Augenmaß“ fest.

Im Geschäftsjahr 2017 ist die Amazone-Unternehmensgruppe weiter gewachsen. So stieg der konsolidierte Gesamtumsatz, bei dem der Handelsumsatz nicht berücksichtigt wird, auf 457 Mio. Euro. Dies ist ein neuer Rekordwert in der Unternehmensgeschichte. Im Vergleich zum Vorjahr (406 Mio. Euro) entspricht das einem Umsatzwachstum von 12,6 %.

Die Nachfrage nach neuen Maschinen ist über alle Bereiche gleichermaßen gestiegen. Die Umsätze der Technik für Bodenbearbeitung und Pflanzenschutz entwickelten sich überdurchschnittlich. Bei einem Exportanteil von rund 80 % konnten insbesondere auf den Märkten in Polen, Rumänien, der Ukraine, Kasachstan, Südafrika und Weißrussland deutliche Absatzsteigerungen verzeichnet werden. Positiv entwickelten sich außerdem die wichtigen Absatzmärkte Deutschland und Österreich. Besser als ursprünglich für das Jahr 2017 erwartet war der Absatz in Frankreich.

Insgesamt waren 2017 rund 1.850 Mitarbeiter bei Amazone beschäftigt, darunter 130 Auszubildende. In die Bereiche Forschung und Entwicklung hat das Unternehmen mehr als 7 % des Umsatzes investiert. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf über 15 Mio. Euro.

Erfolg durch Innovationen

Die Amazone-Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer sehen das Unternehmen auf stabilem Erfolgskurs: „Das sehr gute Ergebnis 2017 zeigt, dass unsere Innovationen sowie das auf vielen Märkten weiter verstärkte Engagement Früchte tragen. Zusammen mit unseren Vertriebspartnern, die wieder hervorragende Arbeit geleistet haben, sind wir als Spezialist für den intelligenten Pflanzenbau sehr gut aufgestellt. Weltweit werden innovative Maschinen und Verfahren nachgefragt, die nicht nur leistungsfähiger sind, sondern auch noch präziser arbeiten und noch mehr Bedienkomfort bieten. Landwirte wie auch Lohnunternehmer finden in unserem Programm die optimale Technik für alle Betriebsgrößen.“

Ausbau der Werksstandorte

Als wichtigstes Ereignis für den Ausbau der Fertigung fiel im August 2017 der Startschuss für die ersten Neubauten am neu gegründeten Standort Bramsche. Auf dem insgesamt 24 Hektar großen Gelände errichtet Amazone zur Zeit in einem ersten Schritt Montage- und Lagerhallen mit insgesamt 16.000 m² Grundfläche und ein Verwaltungsgebäude. Das Investitionsvolumen dieser Baumaßnahme umfasst rund 16 Mio. Euro. In den neuen Hallen soll zukünftig die Endmontage der UX-Anhängespritzen durchgeführt werden.

Am Werksstandort Hude-Altmoorhausen stand im April 2017 die offizielle Eröffnung der neuen KTL-Lackieranlage auf dem Programm. Die auf ca. 8.000 m² überdachter Grundfläche erbaute Anlage ist auf eine Kapazität von 750.000 m² zu lackierende Flächen pro Jahr ausgelegt.

Im ungarischen Mosonmagyaróvár, wo Amazone im Herbst 2016 die Pflugproduktion der Firma Vogel & Noot gekauft hatte, ist die Produktion der Cayros Pflüge weiter ausgebaut worden. Hier wurde vor allem in die Modernisierung der Produktionsanlagen investiert. Dies soll 2018 u.a. mit der Investition von über 1 Mio. Euro in ein neues Bearbeitungszentrum fortgesetzt werden.

Ausblick

Für das kommende Jahr hält die Firmenleitung an den Zielen eines „Unternehmenswachstums mit Augenmaß“ sowie einer Fortsetzung der Innovationsführerschaft für die Amazone-Kernkompetenzen fest. Neben dem Ziel, Maschinen zu entwickeln, die zu noch mehr Präzision und weiteren Kosteneinsparungen führen, sehen sie den Wandel zur Landwirtschaft 4.0 als wichtiges Zukunftsthema. Hier sind unter dem Schlüsselbegriff „Amazone 4.0“ Entwicklungen geplant, die die digitale Vernetzung der betrieblichen Abläufe in der Landwirtschaft unterstützen, um weitere Optimierungspotentiale zu erschließen.

Die weitere Umsatzentwicklung im Jahr 2018 schätzen die Geschäftsführer positiv ein: „Schon die letzten Monate des vergangenen Jahres haben gezeigt, dass das Investitionsklima in der Landwirtschaft positiv ist. Gleichzeitig ist das Kundeninteresse an moderner Landtechnik und unseren Innovationen so groß, dass wir auch für das nächste Jahr mit einem Umsatzplus rechnen.“


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