Standardisierung in der AEF

3A Autonomieverbund: Standardisierung in der AEF

Der Autonomieverbund aus AgXeed, Amazone und Claas will die Standardisierung von Technologien für hochautomatisierte bis autonome Feldbearbeitung forcieren.

Nach dem Auftritt auf der Agritechnica 2023 ist der Verbund 3A – Advanced Automation & Autonomy – mit den Partnern AgXeed, Amazone und Claas in den Austausch mit weiteren Herstellern sowie der AEF (Agricultural Industry Electronics Foundation) getreten. Auf Basis der Abstimmungsgespräche und der daraus resultierenden Zustimmung wird die Standardisierung nun gebündelt innerhalb der AEF weiter vorangetrieben.

Seit Mai 2024 ist die neue AEF Arbeitsgruppe unter Mitarbeit von AgXeed, Amazone und Claas und weiteren Herstellern aktiv, um in Zusammenarbeit mit bereits bestehenden AEF-Arbeitsgruppen die Standardisierung voranzutreiben. Da dies laut 3A erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nehmen kann, sei es wichtig, das 3A-Protokoll zur Kommunikation zwischen Geräten und Zugfahrzeugen in der Praxis anzuwenden und weiterzuentwickeln. Lars Schmitz, CTO von AgXeed ergänzt: „Wir werden weiterhin interessierten Unternehmen anbieten, das 3A Anwendungsprotokoll zu erläutern, um einen einheitlichen Wissensstand für die technologische Weiterentwicklung und die Standardisierung in der AEF zu schaffen.“

Die AEF habe in den letzten Jahren eine hervorragende Arbeit bei der Standardisierung zahlreicher Schnittstellen und Protokolle geleistet, darunter in den Bereichen ISOBUS, Precision Farming und Elektrifizierung.

Als erster herstellerübergreifender Autonomieverbund in der Landtechnik soll 3A die Entwicklung, Weiterentwicklung und Markteinführung sowie Standardisierung von Technologien für hochautomatisierte bis autonome Feldbearbeitung forcieren und beschleunigen und dabei die Normung von Schnittstellen und Kommunikationsprotokollen vereinfachen. Zu den ersten Lösungen gehören die AgXBox, Claas Autonomy connect und Amazone AutoTill.


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