➙ Weizen – stabil:
Die Nachfrage sowohl nach Brot- als auch nach Futterqualitäten bleibt begrenzt. Wer hierzulande Mengen anbietet, muss derzeit in den „sauren Apfel“ beißen. Zudem bleibt der Markt abhängig von den Entwicklungen in Russland, und Putin ist schwer zu analysieren.
➚ Raps – steigend:
Die Kurse für Raps und Soja sind im März deutlich gefallen. Meldungen über eine Rekordernte in Brasilien, sinkende Energiepreise und steigende Exporte aus Australien waren am Markt zu verarbeiten. Zu Redaktionsschluss zeigt sich eine leichte Gegenreaktion der Kurse. Der Boden könnte erreicht sein.
➙ Milch – stabil:
Die Kurse sind in den letzten Wochen deutlich zurückgekommen. Derzeit stabilisieren sich die Preise auf dem erreichten Niveau. Für die Saison üblich, steigt die angelieferte Milchmenge wohl noch bis in den Mai an. Es ist vor allem die gute Nachfrage nach Käse, die dem Milchpreis hilft.
➘ Schlachtrinder – fallend:
Das Osterfest hat den Kursen für Schlachtbullen zu keiner Belebung verholfen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich die Kurse nun allmählich ins Sommerloch verabschieden. Schlachtkühe konnten ihr Kursniveau lange halten, im Zuge der Bullenabwertung kriselt es nun auch hier.
➙ Schlachtschweine – stabil:
Die Kurse sind in den letzten Wochen kräftig angezogen. Dies war vor allem dem knappen Angebot an schlachtreifen Partien geschuldet. Letztlich muss das hohe Preisniveau aber im LEH bestätigt werden. Die Branche hofft auf einen baldigen Beginn der Grillsaison.
➙ Ferkel – stabil:
Im Fahrwasser steigender Preise für Schlachtschweine zog es auch die Ferkelpreise ins positive Terrain. Das Angebot ist knapp, positiv gestimmte Mäster kommen zum Zuge. Letztlich steht und fällt auch hier vieles mit dem Beginn der Grillsaison. Allenfalls unverändert.
➙ Düngemittel – stabil:
Die Preise für die wesentlichen Dünger sind in den vergangenen drei Monaten weiter kräftig gefallen. Händler gehen davon aus, dass auf dem erreichten Niveau eine Bodenbildung einsetzt. Die Stabilität dieses Bodens wird in den kommenden Wochen von der weiteren Entwicklung der Energiemärkte und dem Nachfrageverhalten der Landwirte getestet werden.
➚ Rohöl/Diesel – steigend:
Gut versorgte Märkte und globale Rezessionsängste sorgen zum Monatswechsel für günstige Kurse. Nach diesem Kursknick sind Gegenbewegungen durchaus möglich. Zudem könnte die Kursschwäche Putin oder die OPEC zu kurssteigernden Aktivitäten animieren.








